Bellandris Tipps

Da die meisten Menschen 80 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, haben immer mehr das dringende Bedürfnis, sich die „tägliche Dosis Natur“ direkt ins Wohnumfeld zu holen: Zimmerpflanzen spielen dabei als dekorative Elemente eine herausragende Rolle.

Je nachdem, wie sie inszeniert werden, avancieren Zimmerpflanzen zu grünen Skulpturen, farbenfrohen Frischekicks, faszinierenden Exoten oder bizarren Kunstwerken.

Die Auswahl ist riesig: den Möglichkeiten, mit Wuchsformen, Blüten- und Blattfarben zu spielen und Wohnräume, die ganz unterschiedliche Einrichtungsstile aufweisen, zu dekorieren, sind keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich inspirieren von den vielen tollen Ideen in Ihrem Bellandris-Gartencenter Matthies.

Neues vom Bambus

Die immergrünen Riesengräser aus Japan verzaubern mit fernöstlichem Flair. Sie geben sich elegant, fremdartig und von botanischen Geheimnissen umwittert Nach dem Jahrhundertereignis der Schirmbambus-Blüte sind aus den Sämlingen unterschiedliche Sorten entstanden, die jetzt in den Gärten Furore machen.

Japanischer GartenBambus verzaubert jeden Wassergarten, verleiht Mauern und Innenhöfen viel Charme. Er dient als immergrüner Sichtschutz und verlockt zum Ausruhen und Meditieren. Für die Bepflanzung von Gärten sind vor allem die neuen Sorten des Schirmbambus (Fargesia) geeignet, denn sie bilden dichte Horste, ohne mit Ausläufern zu wuchern. Weil sie sich nur langsam ausbreiten, sind sie auch echte Schmuckstücke in größeren Gefäßen. `Bimbo´ist eine kleinwüchsige Sorte, die nur etwa 1 Meter hoch wird und schmal bleibt. ‚Simba’ verträgt Schatten und ist mit nur 1,5 bis 2 Metern Höhe für kleine Gärten ideal. ‚Jumbo‘ wächst aufrecht, bleibt mittelhoch und ist mit hellgrünen Blättern eine sympathische Erscheinung. ‚Kranich‘ dagegen ähnelt mit 2,5 bis 3 Metern Höhe eher dem gewohnten, leicht auseinanderfallenden Typ des Schirmbambus.

BambusBesonders attraktive Bambusarten

Sehr gefragt ist die aparte Erscheinung von Phyllostachy nigra, dem Schwarzen Bambus. Seine festen schwarzen Halme glänzen und dadurch sieht diese Art sehr edel aus. Eine Alternative zur bewährten Pseudosasa japonica mit gelben Halmen ist die traumhaft schöne Phyllostachsy vivax ‚Huanwhenzu‘. Ihre dunkelgrünen Halme sind auffällig gekennzeichnet durch eine elegante gelbe Naht. Trotz rekordverdächtiger 10 Meter Höhe, die sie auch in Deutschland erreichen kann, ist diese Art erstaunlich winterhart. Können Sie sich auch für Skurriles begeistern? Dann ist der Schildkröten-Bambus (Phyllostachys edulis f. heterocycla) mit seltsam schildartig verdickten Halmen richtig. Der Exot kann den Sommer über in Kübeln im Freien bleiben, in der kalten Jahreszeit schmückt er den Wintergarten.

Pflanzzeit ist von Frühjahr bis Spätsommer. Heben Sie das Pflanzloch doppelt so groß aus wie der Ballen ist und setzen Sie die Pflanzen nicht tiefer als vorher. Alljährliche Gaben von Hornspänen, organischem Düngern oder Kompost reichen den teils sehr robusten Pflanzen als Nahrung. Unsere Gärtnermeister beraten Sie gerne zur richtigen Verwendung und über unser reichhaltiges Sortiment.

Tag der Liebe: Valentinstag

Liebe hat viele Gesichter – es ist so einfach, anderen netten Menschen einfach einmal Dankeschön zu sagen und sie mit einem kleinen Mitbringsel oder einem fröhlichen Blumengruß zu beglücken. Wichtig ist einfach die Geste, dass wir an andere denken – sie alle werden sich über einen überraschenden Frühlingsgruß freuen.


Blumen für die Lieb(st)e

Vor allem bei Paaren stehen Blumengeschenke am Valentinstag hoch im Kurs. Ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen des PartnersBBH Valentinstag und die Arme voller Blumen: Frühlingsgefühle mitten im Winter sind garantiert! Es muss nicht immer der Rosenstrauß in leuchtendem Rot sein: erlaubt ist, was gefällt und zum Beschenkten passt. Farbenfrohe bunte Sträuße, z.B. aus Anemonen, Gerbera, Mohnblumen, Hyazinthen oder Tulpen in Signalfarben eignen sich besonders für die unkomplizierte, lebenslustige Partnerin. Zurückhaltender wirken Blumen in Pastelltönen oder zarte Gewächse wie Nelken, kleine Röschen, Ranunkeln oder Margeriten. Und liebt die elegante Freundin den großen Auftritt, dann liegt er mit edlen Orchideen, langstieligen Rosen oder bezaubernden Lilien goldrichtig.

Foto: BBH

Valentinstag ist nicht nur etwas für verliebte Pärchen. Auch Menschen, die uns am Herzen liegen, Familie, Freunde, gute Nachbarn, Chefs und Mitarbeiter(innen) wissen einen bunten oder duftenden Gruß zu schätzen. In Ihrem Gartencenter finden Sie viele charmante Ideen für eine kleine oder große Valentins-Überraschung.

Moderne Gestaltung mit Zimmerpflanzen und passenden Pflanzgefäßen

Grünpflanzen sind stark im Trend. Je exotischer und ungewöhnlicher, desto besser passen sie in moderne, gestylte Umgebung, zu exklusiven Möbeln und ausgefallenen Dekorationen. Achten Sie dabei nicht nur auf dekorative Pflanzen, sondern auch auf passende Pflanzgefäße.

Dickblattgewächse

Dickblattgewächse wachsen langsam und nur wenige blühen spektakulär.Doch mit ihrer skurrilen Gestalt und bisweilen mystisch getönter Blattfärbung passen die Überlebenskünstler bestens zum modernen Wohn-Design. Kombiniert mit den trendigen, erdfarbenen oder weißen Bellandris-Übertöpfen aus Keramik sind sie ein echter Hingucker.

Besonders elegant sind dazuPflanztöpfe in Schiffchenform, die es in verschiedenen Größen gibt.

Tipps zur Pflege: Im aufnahmefähigen (sukkulenten) Gewebe von Blättern, Stielen oder Stämmen können die in Wüsten, Steppen oder auf Bäumen wachsenden Dickblattgewächse Wasser speichern. Es macht ihnen deshalb wenig aus, wenn man im Zimmer das Gießen mal vergisst. Im Sommer vertragen Dickblattgewächse viel Sonne und Hitze. Einige brauchen nach dem Wachstum ab Spätherbst bis März  eine kühle und trockene Ruheperiode, sonst blühen sie nicht. Für alle Sukkulenten können Sie Bellandris-Kakteenerde und Bellandris-Kakteendünger verwenden.

Glückskastanie (Pachira aquatica)

Durch ihren geflochtenen Stamm ist diese pflegeleichte Grünpflanze eine Attraktion in vielen Wohnzimmern. Sie stammt aus den Bergwäldern von Costa Rica und entwickelt sich dort zu einem kleinen Baum mit roten Blüten. Die dunkelgrünen Blätter sind handförmig geteilt und glänzen auf dekorative Weise. Ein Topf aus modernem, robustem Kunststoffgeflecht wie das Pflanzgefäß `Odena´ passt ideal zu dieser Zimmerpflanze. Die konische Form macht sie zu einem modischen Accessoire für die Wohnung. Das Gefäß gibt es in verschiedenen Farben. Besonders praktisch ist der Pflanzeinsatz, der Wasser und Erde sicher hält.

Tipps zur Pflege: Diese attraktiven Tropenpflanzen können gelegentliches Austrocknen überstehen und gedeihen auch in Hydrokultur gut. Während des ganzen Jahres mäßig gießen. Sie mögen keine stauende Nässe, aber auch keine trockene Heizungsluft. Zu groß gewordene Pflanzen kann man zurückschneiden. Alle 2-3 Jahre umtopfen, ganzjährig alle 3 Wochen schwach mit Bellandris-Dünger düngen.

Tipp: Nistkästen vorbereiten

Geben Sie unseren heimischen Vögeln ein schönes Zuhause! Nicht nur vogelfreundlich, sondern auch im Garten eine Zierde sind die dekorativen Nistkästen aus unseren Bellandris- Gartencentern.

In Nisthöhlen können Vögel ihren Nachwuchs geschützt und artgerecht aufziehen. Da in der Natur schon heute viel zu wenige Möglichkeiten zum Nisten bestehen, können Sie ruhig mit Nisthöhlen in ihrem Garten nachhelfen. Schon früh im Winter beginnen die Vögel, ihre Reviere abzustecken. Bevor die Vögel sich wieder auf die kommende Brutsaison vorbereiten und die Nistkästen beziehen, sollte der Kasten bezugsfertig und sauber sein. Daher sollten Sie jetzt neue Nistkästen aufhängen. Dafür bieten sich zum Beispiel diese dekorativen Bellandris-Nistkästen aus Holz mit einem Zinkdach an, die es in verschiedenen Farben gibt.

Bereits hängende Kästen sollten Sie von alten Nestern befreien. Denn in ihm überwintern oft Flöhe, die dann für die frischgeschlüpften Piepmätze äußerst lästige Parasiten werden. Entfernen Sie aber auch alle Puppen von überwinternden Insekten, am besten mit einer kräftigen Bürste. Bei der Reinigung haben Sie auch Gelegenheit zu prüfen, ob die Kästen noch in Ordnung sind oder gänzlich ersetzt werden müssen.

Grüne Begleiter für kühle Räume

Die meisten Grünpflanzen fürs Zimmer kommen aus tropischen Regionen. Birkenfeigen, Dieffenbachie, Drazänen und andere brauchen Mindesttemperaturen von 16 Grad Celsius. Doch auch für kühle Treppenhäuser, Eingangshallen oder andere wenig geheizt Räume gibt es eine Vielzahl von dekorativen Pflanzen.
Schusterpalme
Großmutters Lieblinge

Eine Bekannte aus Großmutters Zeiten ist die Schusterpalme (Aspidistra elatior), deren dunkelgrüne Blätter an relativ kurzen drahtigen Stielen stehen. Sie gedeiht sogar an lichtärmeren Standorten. Fast wie eine stämmigere Birkenfeige sieht der glänzend immergrüne Strauch Corynocarpus aus. Er benötigt weniger Licht als die Feigen-Arten (Ficus) und nimmt mit kühlen Temperaturen vorlieb.

Tropengrün in kühlem Rahmen

Auch die großen Fingeraralien (Schefflera) mögen keine warme Heizungsluft. Sie sind mit ihren riesigen Fingerblättern repräsentative Grünpflanzen für größere Räume. Aber sie sollten möglichst hell stehen und – wie alle Araliengewächse (Araliaceae) nicht zu viel gegossen werden. Das schätzt auch die Zimmeraralie (Fatsia japonica) nicht. Sie erträgt sogar Temperaturen bis zum Gefrierpunkt. An geschützten Standorten ist sie frei ausgepflanzt im Garten sogar winterhart.

FingeraralieGertenschlank für wenig Platz

Etwas zierlicher im Wuchs, aber auch sehr robust ist eine Kreuzung mit dem Efeu: die x Fatshedera (das Kreuzchen vor dem Namen besagt, dass es sich aus eine Kreuzung zwischen zwei verschiedenen Pflanzengattungen handelt). Sie wird meistens zu dritt im Topf gepflanzt angeboten, weil sie sich nur schlecht verzweigt.

In unseren Gartencentern halten wir übrigens auch eine erlesene Auswahl von Efeu-Solitären für Sie bereit: Als Pyramide, am Bogen oder in Kugelform macht die anspruchslose Kletterpflanze immer Eindruck.

Gesunde Keimsprossen von der Fensterbank

Keimsprossen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn das schnelle Frischgemüse schmeckt gut und hält müde Bürger fit durch eine volle Ladung Vitamine. Vor allem im Winter, wenn nur noch wenig Frischgemüse zur Verfügung steht, kann man sich mit Keimsprossen von der Fernsterbank preisgünstig und vor allem vitamin- und ballaststoffreich ernähren.

Eine Vielzahl von Samen, Kernen und Körnern lassen sich auf einfachste Weise durch Vorquellen im Zimmer heranziehen – weitabKeimsprossen auf der Fensterbank von jeder Umweltbelastung durch Schadstoffe, in reinem Wasser. Weizenkeime schmecken durch hohen Gehalt an Traubenzucker süß, Kichererbsen haselnußartig, Mungobohnen (“Grüne Soja”), Lunja, Azukis und Alfalfa wie frische Erbsen. Bockshornklee ist ein Bestandteil des Curries, Rettichsprossen sind scharf, Grünkraut aus Salatrauke schmeckt nussartig und Kresse würzig-pikant. Sehr empfehlenswert sind auch Mischungen, die man selbst komponieren kann oder die es fertig als Samenportion zu kaufen gibt.

So wird gekeimt:

Sprossenbox von KiepenkerlDas Keimgefäß ist häufig etagenförmig aufgebaut, wobei frisches Wasser von oben nach unten rinnt (z.B. Bio-Starter, Sprossen-Box). 1-2 mal täglich wird der darauf gleichmässig verteilte Samen mit frischem Wasser angefeuchtet, bis die Keimlinge nach 2, 3 oder 6 Tagen das Verzehrsstadium erreicht haben. Ein leichter Wasserfilm genügt zum Keimen und Wachsen, bei zuviel Wasser setzt Fäulnis ein. Gebleichte, unter Lichtabschluss gewachsene Keimlinge sehen für viele attraktiver und zarter aus. Hierfür muss das Keimgefäß in einem Schrank oder unter einem Deckel abgedunkelt stehen. Mit Licht, auf der Fensterbank gekeimt, enthalten die Sprossen jedoch viel mehr Vitamin C.

Für die laufende Kultur von würziger Kresse, Brokkoli und Salatrauke auf der Fensterbank gibt es preisgünstige “Bio-Starter-Sets”. Nach Art der Hydrokultur gedeihen die Samen auf einem feinen Sieb verteilt, in einer wassergefüllten Schale, sauber, hygienisch und sehr einfach in der Anwendung. Kunststoffschalen und Siebe können immer wieder verwendet werden.

Tipp: Weihnachtsstern ‘Polar-Bär´

Mit frischen, modernen Farben und besonderen Wuchsformen machen die beliebten Weihnachtssterne in den letzten Jahren Furore. Eine ganz besondere Neuzüchtung ist die Sorte ‘Polar-Bär’. Mit reinweißen Hochblättern bietet sie Abwechslung zum traditionellen Rot. Noch dazu unterstützen Sie mit dem Kauf einer jeden Pflanze eine gemeinnützige Organisation zum Schutze der Polarbären.

Denn von jedem verkauften Weihnachtsstern der Sorte ‘Polar-Bär’ gehen je 10 Cent an die gemeinnützige Organisation ‘Polar Bears International’, die sich für den Erhalt der Eisbären in der Arktis einsetzt.
Die neue Poinsettien-Sorte schmückt sich mit großen, dekorativen, reinweißen Hochblättern, die im attraktiven Kontrast zum dunkelgrünen Laub stehen. Der Wuchs der Pflanzen ist gut verzweigt und damit sehr gleichmäßig und kompakt. Durch die frische, moderne Farbe lassen sich mit den Pflanzen ganz neuartige, elegante Weihnachtsdekorationen gestalten. Auch nach Weihnachten können die Zimmerpflanzen auf der Fensterbank weiter gedeihen. Die Farbe verblasst erst nach vielen Wochen.

Neue Trends vom Weihnachtsmarkt

Funkeln soll es, glänzen und glitzern zur Weihnachtszeit! Das ist auch gar nicht schwer, denn silbrige Dekorationen sind in diesem Jahr ganz oben auf der Hitliste. Dazu klassisches Rot und festlich erstrahlt das Wohnzimmer. Natürlich geht es her mit Sternchen und Kränzen aus Naturmaterialien wie Holz oder Rattan.

Alle fiebern dem Heiligen Abend entgegen – mit leckeren Naschereien, Plätzchen und Nüssen wird die vorbereitende Adventszeit versüßt und schöne, stimmungsvolle Deko lässt das Haus gemütlich erstrahlen. Weihnachtsdekoration hat in den meisten Haushalten Tradition, doch das eine oder andere Neue passt immer noch hinzu. Auch als Mitbringsel zum Adventskaffee oder als Weihnachtsgeschenk für die Lieben bieten sich viele attraktive Figuren, Pflanzen oder Lichterglanz an! Im Gartencenter in Ihrer Nähe beraten wir Sie gerne persönlich und stellen Ihnen eine komplette Advents- und Weihnachtsdekoration für Ihre Wohnung zusammen.

Sterne in Groß und Klein

Besonders angesagt sind in diesem Jahr Sterne oder Kränze aus Holz und Rattan geflochten. Sie wirken sehr natürlich und passen sich charmant in jede Umgebung ein. Gerade als Schmuck für die Haustür oder im Fenster sind sie dauerhaft ein Hingucker in der kalten Jahreszeit. Ein ausgefallener Geschenkanhänger ist ein Stern aus Schiefer. Mit Kreide lässt sich der Name leicht draufschreiben und so kann er im nächsten Jahr sogar noch einmal verwendet werden.

Windlichter

Immer gern gesehen als Mitbringsel bei adventlichen Einladungen sind dekorative Windlichter, z.B. dieser Holzstern mit roter Kerze bestückt und einem schützenden Glaszylinder umgeben. Schlicht aber modern wirkt ein Schieferwindlicht mit weißer Kerze.

Glaskugeln und Hirschköpfe

Glaskugeln – ob in klassischem Rot, gemütlichem Mokkaton oder in angesagtem Silber – bringen Tisch und Baum zum Glitzern. Als kleine Geschenke zur Advents- und Weihnachtszeit kommen die Kugeln jederzeit gut an. Ein besonderer Hingucker sind diese Hirschköpfe aus weißem Porzellan. Auch wer kein Jäger ist, wird an den originellen Figuren schnell Gefallen finden.

Neben den Weihnachtsmärkten finden Sie in unseren Gartencentern natürlich auch ein umfassendes Sortiment von festlich dekorierten Zimmerpflanzen – eine ideale Geschenk-Idee. Stöbern Sie nach Lust und Laune, die ein oder andere Geschenk-Idee ist bestimmt auch dabei.

Eleganter Blütenzauber zur Weihnachtszeit

Die prachtvoll blühenden Amaryllis sind ein besonders schöner Blumenschmuck zu Weihnachten. Die heutigen Kulturformen mit riesigen Blüten und wundervollen Farben entstanden aus mehreren in Südamerika beheimateten Arten. Mit den blühfertig zum Flor im Winter präparierten Amaryllis-Zwiebeln von Kiepenkerl können Sie Freunden und Verwandten eine besondere Freude machen. Amaryllisblüte
Die Kultur ist einfach und sicher, denn der Erfolg ist bei den pflegeleichten Amaryllis schon vorprogrammiert. Man setzt die großen fleischigen Zwiebeln 3-5 cm tief in Topferde, gießt leicht an und schon schieben sich die kräftigen Stiele mitten im Winter auf einer Fensterbank hervor. Bald folgen riesige ausdrucksvolle Blüten, die vor allem Kinder in Erstaunen setzen. Erst wenn die Töpfe durchwurzelt sind, folgen die riemenförmigen Blätter nach.

Amaryllis MoonlightNoch recht neu sind großblütige Amaryllis in Gelb – einer Farbe, die man bislang im Sortiment kaum kannte. ‘Moonlight’ heißt die Züchtung mit schwefelgelben, trichterförmigen Blüten, die prächtigen Lilien ähneln. Sie beeindrucken durch eine enorme Größe, außerdem schieben sich aus einer Zwiebel zwei bis drei Blütenstände hervor. Sie kann wie die meisten der heute erhältlichen Amaryllis als „präparierte” Zwiebel durch eine Temperaturbehandlung schon zur Weihnachtszeit blühen, ansonsten fällt die Blütezeit – je nach Zeitpunkt des Eintopfens – in den Spätwinter.

Pflanztipp: Beachten Sie beim Eintopfen zwei Regeln: Die Zwiebel sollte nicht tief im Topf verschwinden, sondern zur Hälfte aus der Pflanzerde ragen. Gießen Sie außerdem nicht sofort gründlich, sondern feuchten Sie nur leicht an, so lange, bis sich der Blütentrieb samt Knospen aus der Zwiebel schiebt. Bei zu viel Nässe erscheinen zuerst die Blätter und die Blüten könnten ausbleiben.

Cattleya – die Schönheit aus dem Regenwald

Die Blüte der ersten Cattleya-Orchidee in London wurde noch mit einer aufwändigen Party gefeiert. In ihrer tropischen Heimat im südamerikanischen Regenwald (von Guatemala bis Brasilien) wachsen die schönsten aller Orchideen als Aufsitzer (Epiphyten) hoch oben in Bäumen.

Schon lange gibt es die Pflanzensammler nicht mehr, die unter Lebensgefahr hinaufkletterten, um die begehrten Pflanzen zu ergreifen. Nur ein Bruchteil der Pflanzen erreichte übrigens die betuchten Liebhaber in Europa, denn fehlendes Wissen über die Kultur von Orchideen und primitive Transportbedingungen ließen bis zur Ankunft viele der Schätze verderben. Doch das ist alles längst vorbei. Moderne Zuchtmethoden aus Zellkulturen und neue Kreuzungen haben inzwischen aus empfindlichen Schönheiten pflegeleichte Zimmerpflanzen gemacht. Viele von ihnen gedeihen sogar ohne Gewächshaus am Fensterbrett.

Cattleya-HybrideDie schönsten Cattleyen blühen in den Wintermonaten, je nach eingekreuzter Art von Oktober bis Februar. Aber es gibt auch Frühjahrsblüher wie die zweifarbige C. bicolor oder die kleinblütige C. intermedia mit ihren Hybriden. Im Sommer blühen C. dowiana, C. gaskelliana, C. mendelii und im Herbst die besonders blühwillige violettrosa Cattleya bowringiana und die zarte C. labiata. Alle Cattleyen leben von winzigen Mengen an Nährstoffen, die sich durch verrottende Blätter ansammeln oder als Luftverunreinigungen mit dem Regenwasser ausgewaschen werden. Vorräte werden in verdickten Pseudobulben gespeichert. Cattleyen sind also sehr genügsam und überstehen leicht 2-3 Urlaubswochen ohne Pflege. Nachdem die Pflanzen je nach Art ein oder zwei hartlaubige Blätter getrieben haben, folgt nach einer kurzen Reifepause mit kühleren Temperaturen eine Blattscheide, aus der sich die Blüten schieben.

So pflegen Sie richtig:

Cattleyen lieben rund ums Jahr einen hellen Standort ohne direkte Sonne (Verbrennungsgefahr!). Achten Sie darauf, dass sich die vielen Luftwurzeln gut entwickeln können – also mit weichem Regenwasser besprühen, vor Schnecken und Asseln schützen. Zimmerwärme von 20-30 Grad mit Nachtabsenkung bis auf 16 Grad bekommt ihnen gut. Den Sommer können die Pflanzen im Freien im Schatten eines Baumes aufgehängt verbringen. Vorsicht mit dem Düngen: nur im Sommer alle 2-3 Wochen mit der halben Menge eines Blumendüngers oder mit einem speziellen Orchideendünger nach Vorschrift. Alle 2-3 Jahre wird umgetopft in spezielles, luftiges Orchideensubstrat (niemals in Blumenerde). Eine günstige Zeit dafür ist die Ruhezeit nach der Blüte. Trennen Sie mit einer Gartenschere den über den Topfrand ragenden Neutrieb ab, drehen Sie die Luftwurzeln vorsichtig in einen eher kleinen Topf, füllen Sie als Drainage einige Kieselsteine und anschließend das Orchideensubstrat hinein. Vorsichtig feststopfen und erst nach 3-4 Tagen mäßig befeuchten. Das regt die Bildung neuer Wurzeln an.

Viele schöne Cattleyen-Sorten finden Sie in unseren Gartencentern! Ein schönes Weihnachtsgeschenk, nicht nur für Orchideenkenner!

Den Garten winterfest machen

Wie wird der Winter – mild oder hart? Eine einzige bitterkalte Nacht genügt schon, um empfindlichen Schönheiten nachhaltig zu schaden. Daher lohnt es sich, jetzt den Garten frostsicher zu machen.

Bellandris-Jutegewebe als Kälteschutz

Gehölze in Kübeln sind besonders durch Austrocknen gefährdet, denn von allen Seiten kann leicht der Frost eindringen. Isolierende Kokosmatten oder Jute von Bellandris zum Umwickeln gibt es in unseren Gartencentern. Sie sind nicht nur nützlich, sondern sehen auch noch attraktiv aus. Auch Schilfrohr ist eine Alternative. Haben Sie Platz auf einem Gartenbeet, dann graben Sie am besten genügend große Löcher und setzen Obst und Gehölze samt Kübel bis zum Frühling in die wärmende Erde.

Empfindliche Gehölze

Kalte, austrocknende Winde und harsche Fröste können im Freien exotischen Raritäten zu schaffen machen. Dazu zählen Kamelien, Palmen, Samthortensien (Hydrangrea aspera), empfindliche Bambusarten, Feigen und Großstauden wie das Riesenschaublatt (Gunnera manicata). Mit Rohrmatten, Vlies und einer Packung aus Stroh geschützt, überstehen sie heil den Winter. Dieser aufwändige Schutz aus Schilfrohrmatten und Stroh im Inneren ist perfekt, er lohnt sich besonders für Raritäten.

Gefährdete Pflanzen im Beet

Bellandris-Wintervlies für Rosenstämmchen

Generell hält in Gartenbeeten ein Vlies allzuviel Schnee von den Pflanzen ab und lässt die Blätter heil. Wichtig ist der Schutz der Wurzeln vor durchdringendem Frost. Eine 10 bis 15 cm dicke Schicht aus organischem Material wie Laub, Rindenmulch, halbfertigem Kompost oder Stroh wirkt isolierend und mulcht zugleich.
Frisch gepflanzten Gehölzen bekommt eine Abdeckung mit Mist oder Bellandris Mulch sehr gut. Friert der Boden nicht durch, können sich neue Wurzeln entwickeln.
Rosenstämmchen werden wegen der Gefahr durch eisige Winde eingehüllt. Hier hat sich dichteres Wintervlies sehr gut bewährt. Packpapier hält die Kronen der Stammrosen dunkel und hindert sie damit am vorzeitigen Austreiben. Jutegewebe und durchlässiges Vlies halten den Frost nicht ab, aber sie brechen die Macht des Windes, schattieren und schützen die empfindlichen Veredelungen der Stämmchenrosen vor dem Erfrieren. Beetrosen deckt man mit Tannenreisig ab. Undurchlässige Folie ist nicht geeignet, denn unter ihr bildet sich bei Sonnenschein Hitze und die Knospen treiben vorzeitig aus. Ihr Schatten verhindert, dass die Pflanzen zu früh austreiben und deshalb den Spätfrösten erliegen.

Tipp: Vogelfutterhaus

Das bunte Treiben am Vogelhaus erfreut im Winter Jung und Alt. Emsig sind Spatz, Meise und Co. damit beschäftigt, die ausgelegten Samenkörner aufzupicken. Doch nicht jedes Futterhaus, das malerisch aussieht und deshalb gefällt, ist auch geeignet. Hübsch anzusehen und nützlich zugleich ist das Bellandris-Vogelfutterhaus.

Es hat ein breites, schützendes Baldachin und einen kleinen Futterplatz, damit die Nahrung nicht durch Kot verschmutzt. Wichtig ist ein Schutz gegen Katzen und andere Räuber. Hängen Sie das Futterhaus am besten an einem starken Ast auf oder befestigen Sie es auf einem ca. zwei Meter hohen, frei stehendem Pfahl, der mit einer ringförmigen Schürze gegen aufkletternde Katzen oder Marder geschützt wird.

Sobald Schneefall einsetzt, kann man füttern, dann aber regelmässig. Brotreste sind ungeeignet, doch in ungesalzenes Fett getauchte Haferflocken, Nüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hanf, Sesam und Mohn bekommen den gefiederten Gästen gut. Aus solchem Kraftfutter bestehen Meisenknödel.

Alles, was Sie für eine tiergerechte Fütterung brauchen, finden Sie in unseren Bellandris-Gartencentern. Fragen Sie gern unsere Berater!

Lichterschein im Advent

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…” zur Adventszeit gehören Lichter unbedingt dazu. Bei gemütlichem Kerzenschein sitzt die Familie um den Adventskranz zusammen und nascht an Weihnachtsplätzchen und Leckereien. Doch auch in weihnachtlichen Blumengestecken oder festlichen Dekorationen machen stimmungsvolle Lichter eine gute Figur.

Kernzenständer Advent

Jeden Sonntag vor Weihnachten wird in freudiger Erwartung des Christkinds im Adventskranz ein Lichtlein mehr angezündet. Traditionell werden die Kränze aus Tannenzweigen, Stroh oder modern aus Efeu gebunden und mit Weihnachtskugeln, Stoffschleifen, Engelsfiguren oder Früchten von Rosen, Äpfeln oder Orangen weihnachtlich dekoriert. Im Mittelpunkt jedoch stehen vier Kerzen, je nach Belieben in Groß oder Klein, Dick oder Dünn, in klassischem Rot, edlem Weiß, goldigem Glitzer oder modern mehrfarbig.

Neben Adventskränzen erfreuen auch viele Adventsgestecke mit weihnachtlichem Lichterglanz. Die vorweihnachtliche Floristik lässt dabei einen neuen Trend erkennen: er geht hin zu klaren hellen Farben und modernen, stilisierten Gebinden. Verstärkt werden dabei auch traditionelle Pflanzen verwendet, zum Beispiel Ilex, die Stechpalme. Ihre dekorativen roten Beeren bringen Farbe in den Winter.

Lichterketten

In Amerika sind sie bereist heissgeliebt – bunte Lichterketten. Dort verteilt man sie verschwenderisch in Haus und Garten. Sie zieren mit kunterbuntem Lichterschein. Auch hier finden Lichterketten immer mehr Liebhaber – jedoch sind eher elegante Sternchen-Formen, Weihnachtsfiguren oder unifarbene Lichter dezent verteilt gefragt. Kleine Gehölze lassen sie wie Weihnachtsbäume in Miniatur erscheinen, als lustige Figurenkette in der Küche oder im Fenster aufgehängt schaffen sie vorweihnachtliche Stimmung.

Bunte Lichter, stilvolle Kerzenhalter und herrlich duftende Kerzen finden Sie jetzt in großer Auswahl in unseren Weihnachtsmärkten. Schauen Sie rein und suchen Sie sich den passenden Schmuck für Ihr Zuhause aus!

Winterliche Dekoideen

Mit Zweigen, Früchten, Zapfen, Trockenblumen und winterlichem Lichterglanz basteln, das schafft auch draußen Gemütlichkeit. Mit haltbaren Naturdekorationen bieten sich beim Blick aus dem Fenster trotz Eis und Schnee garantiert schöne Aussichten.

Winterdeko im BalkonkastenWarum soll der Winter so langweilig sein? Der Garten hat auch zu dieser Jahreszeit noch manche verborgene Schönheit zu bieten. Zum Beispiel die märchenhaft glänzenden violetten Beeren vom Liebesperlenstrauch (Callicarpa bodinierii), leuchtend rote Früchte von Stechpalme (Ilex), vom Feuerdorn (Pyracantha) oder von der Felsenmispel (Cotoneaster). Damit daraus ganz einfach ein bis zum Frühjahr haltbarer Hingucker für die Terrasse wird, bepflanzen Sie einen gefällig wirkenden Korb mit immergrüner Scheinbeere (Gaultheria mucronata), die hübsche violettrote Beeren trägt und fügen noch einen Topf mit immergrüner zierlicher Muehlenbeckia hinzu. Stecken Sie noch einige Zweige und nach Geschmack Deko aus unseren Gartencentern hinzu und schon ist der attraktive Stimmungsbringer perfekt. Nicht vergessen, an frostfreien Tagen zu gießen.

ZierkohlZierkohl verträgt zwar nur bis – 8 Grad Frost. Trotzdem bleibt er mit malerischen Farben bis ins Frühjahr attraktiv und hat sich zur Beipflanzung in Balkonkästen bewährt. In Schalen und Balkonkästen mit einer frostbeständigen Dauerbepflanzung aus Zwergkoniferen gedeihen auch die Schneeheide (Erica carnea), die neuen attraktiven Sorten der Knospenheide (Calluna vulgaris) und der Zwergkalmus (Acorus gramineus) sowie zahlreiche attraktive Blattstauden wie z.B. Günsel (Ajuga), die man im Frühling im Garten auspflanzen und damit weiter nutzen kann. Mitten im Winter, ab Dezember, öffnen die edlen weißen Christrosen (Helleborus niger) und die etwas später blühenden Lenzrosen (Helleborus-Orientalis-Hybriden) ihre Knospen.

Weihnachtlich wird es in Balkonkästen, Schalen oder Töpfen durch beigefügte Deko aus Kiefern-, Tannen- oder Zedernzapfen, durch bunte Glaskugeln, Windlichter oder Trockenblumen, die den ganzen Winter hindurch ihre Farbe halten. Ein Hit sind auch die sternartigen Fruchtstände des Zierlauchs (Allium christophii), die sich bei Raureif und Schnee sehr attraktiv präsentieren. Schlendern Sie durch den Garten und schneiden Sie ab, was Ihnen gefällt.

In unseren Gartencentern finden Sie alles, was Sie für ihre winterliche Deko brauchen. Auch wenn Sie keinen Garten haben, erhalten Sie bei uns neben attraktiven Steckelementen und Lichterketten auch Beerenschmuck und natürlichen Zierat. Lassen Sie sich von unserer beispielhaften Deko inspirieren!

Winterharte Sträucher und Hecken

Für die Hälfte des Jahres, von November bis April, bieten die meisten Gärten nur wenige Anregungen. Doch das lässt sich mit winterharten, immergrünen Gehölzen leicht ändern. Sie geben dem Garten im Sommer wie im Winter Struktur und kommen in der laublosen Zeit als Blickfang gross raus. Groß ist die Auswahl an robusten, attraktiven winterharten Hecken und Sträuchern bei uns in den Gartencentern.

Foto: Hecke aus Lebensbaum

Ob im Frühjahr, Sommer oder schneebedeckt im Winter – mit Skimmie, Feuerdorn, Lavendelheide oder Scheinbeere sieht Ihr Garten nie langweilig aus. Blätter, Blüten und Früchte – alles ist daran dekorativ. Und rieselt erst frischer Schnee, dann verwandeln Schneehäubchen, Raureif und glitzernde Kristalle Sträucher, Hecken, Blätter und Nadelgehölze in ein zauberhaftes Wintermärchen.

Sind die bunten Gartenbeete abgeräumt und leer, erfreut sich das Auge an formgerecht geschnittenen Hecken, wofür sich vor allem Buchs, Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), Feuerdorn (Pyracantha) oder Lebensbaum (Thuja) eignen.

Pflegeleicht: Kirschlorbeer

Foto: Kirschlorbeer

Foto: Scheinbeere `Big Berry´

Einer der beliebtesten Sträucher, die sich auch gut als Hecke eignen, ist der Kirschlorbeer. Mit ihren breiten, dunkelgrünen und dekorativ glänzenden Blättern ist er im Sommer wie auch im Winter ein Schmuck, im Frühjahr erfreut er zudem mit vielen  weißen Blütentrauben. Der aufrecht wachsende Strauch ist besonders winterhart, pflegeleicht und stellt an seinen Standort kaum Ansprüche. Er wächst langsam und muss daher nur bei Bedarf geschnitten werden.

Beeren und Blüten

Foto: Skimmie

Die pausbäckigen, roten Früchte der Scheinbeere (Gaultheria procumbens) zeigen sich in Schalen, Balkonkästen und auf Beeten ab Herbst den ganzen Winter über. Ganz besonders große, attraktive Früchte hat die neue Sorte ´Big Berry´. Jetzt können Sie auch noch ein prächtiges Trio aus duftenden Skimmien (Skimmia japonica), zierlicher Lavendelheide (Pieris) und Japanischen Azaleen (Azalea japonica) pflanzen. Gleich, nachdem der Winter vergangen ist, öffnen sich ihre farbenprächtigen Blüten.

Tipp: Komposter

Selbst erzeugter Kompost ist eine preiswerte und naturgemässe Humusquelle. Aus Pflanzenresten vom Vorjahr ist durch Rotte inzwischen lebendiger Humus geworden, mit dem Sie die nützliche Tätigkeit der Bodenlebewesen steigern und zugleich entzogene Nährstoffe wieder in Umlauf bringen können. Dabei geht das Kompostieren ganz einfach.

Für kleinere Gärten haben sich Komposttonnen, luftige Kompostmieten und gegen Wärmeverlust gut isolierte Thermokomposter bewährt, die auf wenig Platz die täglichen Abfälle des Haushalts aufnehmen und schon nach wenigen Monaten daraus lockeren, brockigen Frischkompost herstellen. Ist der Garten grösser, kommt eher ein Kompostplatz in Frage. Er  soll möglichst schattig und leicht zugänglich sein. Wichtig: Nicht auf Beton, sondern immer auf offenem Boden anlegen, damit Regenwürmer und Mikroben eindringen und ihr nützliches Werk vollbringen können.

Gartengeräte

Das Werken im Garten lenkt ab vom Alltagstress, ist gesund und entspannt. Freude kommt auf, wenn man auf zweckmäßiges und stabiles Werkzeug zurückgreifen kann.

Die Handlichen

Selbst im kleinsten Garten kann man sich mit Geräten das Leben beträchtlich erleichtern. Doch mit Gießkanne, Besen, Spaten, Harke, Hacke und Kultivator zum Lockern des Bodens ist es meist nicht getan. Auch wenn es etwas länger dauert, fast alle Arbeiten im Garten kann man gut mit Handgeräten ausführen. Es lohnt sich jedoch, auf die Qualität zu achten. Als Schwachpunkt vieler Geräte erweisen sich die Stiele. Oft sind sie in zu kurze Tüllen geführt, nur mit wenigen Schrauben verbunden oder sie bestehen aus einem Holz, das der Belastung beim Arbeiten nicht gewachsen ist. Körperschonende Geräte mit geringem Gewicht gibt es bei Herstellern, die auf ergonomische Gesichtspunkte achten.

Foto: Eschert Design

Die Motorisierten

Den Rasen von Hand zu mähen, lohnt nur bei kleinen Flächen. Genießen Sie lieber die Stunden im eigenen Garten, denn zum bequemen Pflegen sind motorisierte Helfer da. Fast jedes Haus verfügt über einen Elektroanschluss zum Anschließen von Geräten. Reicht der per Kabel erreichbare Radius nicht aus, lohnt es, im Garten Außensteckdosen einzurichten. Stark im Trend liegen Geräte mit Akku, vom Rasenmäher bis zur Säge, vom Schrauber bis zum Bewässerungscomputer. Ein Akku macht unabhängig vom Kabel, bedeutet dafür mehr Gewicht und verlangt regelmäßiges Aufladen. Dauerhaft belastbar und kräftiger sind Rasenmäher oder Kettensägen, die mit Benzinmotoren laufen. Die früher häufigen Mühen beim Start sind durchweg Vergangenheit. Komfortable Anlasser machen das Starten so einfach wie beim PKW.

Die Besonderen

Echte Gartenfreaks machen sich das Leben bequem. Fernbedienung für Wasserfall und Gartenteich, Solartechnik und Bewässerungscomputer stehen hoch im Kurs. Zubehör darf originell, ungewöhnlich und extravagant sein. Wer Spaß am Garten hat, schult seinen Blick für Formen, die sich in Jahrhunderten bewährten, für solide Qualität und gutes Material. Handwerkzeuge mögen nützliche Zwecke verfolgen, doch originell arrangiert, entpuppen sie sich als schmückende Hingucker, die den Garten aufwerten. Was man am Körper trägt, muss man nicht lange suchen. Gürtel, Schürzen, Taschen können deshalb besonders wertvoll und praktisch sein.

Gehen Sie mal auf Schnäppchenjagd. Unsere Gartencenter bieten eine Fülle von Anregungen. Besonders viel Spaß macht das Stöbern auf Ausstellungen.

Gruselspaß zu Halloween

Herbststimmung in Stadt und Land, Nebel und Dämmerung herrschen vor – ein zahnloses Gesicht grinst auf der Türschwelle, gespenstisch flackert Licht hinter den leeren Augenhöhlen. Kaum geht es auf die dunklere Jahreszeit zu, beginnen Gespenster und Kobolde ihr Unwesen zu treiben. Ob mit oder ohne Kürbis, Ende Oktober ist es wieder soweit, Halloweenpartys laden zum schaurig schönen Gruseln ein.Halloween

Die traditionelle Dekoration zu Halloween ist der Kürbis. In den angelsächsischen Ländern spielt er schon seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle am Abend vor Allerheiligen, dem All Hallows Evening, verkürzt Halloween. An diesem Abend ist – alter keltischer Tradition zufolge – die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten besonders durchlässig. Opfergaben sollten die auf der Erde wandelnden Geister der Ahnen milde stimmen; mit Lärm, Feuer und schaurigen Fratzen, damals noch aus Rüben geschnitzt, versuchte man böse Geister abzuschrecken. Zwar bemühte sich das Christentum, das heidnische Treiben in ein würdiges Totengedenken zu verwandeln. Aber die Lust am Spuk und die Freude an den üppigen Früchten haben sich bis heute erhalten. In schaurig-schöner Bemalung oder ausgehöhlt und mit Schnitzereien und einem Licht versehen dekorieren sie nun auch bei uns Haustüren und Fenster, Balkone und Terrassen.

Hexenfiguren als TischdekoFarbenfrohe Tischdeko

Sie suchen noch nach einer ausgefallenen Dekorationsidee für Ihre Halloween Feier? Dann kommen sie in diesem Jahr am Heidekraut nicht vorbei. Topferika ist als Halloween Dekoration ideal geeignet. Schon vor der Haustür heißen Erikatöpfe die Gäste willkommen. Hier und da ein kleines Gespenst versteckt und die Party kann steigen. Originell sind auch Umtöpfe aus Kürbissen. Ein, zwei Erikapflanzen in das ausgehöhlte Gemüse gestellt, und schon haben Sie eine auffallende florale Dekoration für Ihr Halloweenbuffet. Kleine Hexenfiguren, Tischlichter und Halloween-Servietten vervollständigen das ansprechende Tischensemble.

Herrlich gruselige Halloween-Deko finden Sie jetzt in unseren Gartencentern. Suchen Sie sich in unserer großen Auswahl die passenden Accessoires zum Basteln und Gestalten für eine gelungene Party!

Tipp: Gartengeräte für Kinder

Kinder wollen immer dabei sein und den Erwachsenen alles nacheifern – ob in der Küche beim Kuchenbacken oder im Garten beim Laub sammeln oder umgraben. Dabei haben sie einen Heidenspaß, mitzuhelfen und viel zu lernen. Ideal sind da Gartengeräte, die extra für die kleinen Kinderhände und Kinderfüsse gefertigt wurden.

Gerade jetzt in der feuchten Jahreszeit sind Garten-Gummistiefel für Kinder ein Muss. Damit können sie nach Herzenslust im Laub spielen oder in die Pfützen laufen, ohne sich gleich die Hosen und Füße nass zu machen.

Beim Laubharken eignen sich kleine Kinderharken für die fleissigen Helfer. Auch sämtliche Gartengeräte wie Hacken, Schaufeln oder Schubkarren gibt es in unseren Gartencentern extra in Kindergrößen. Schauen Sie sich ruhig um und suchen sich die richtigen Geräte für Ihre kleinen Gärtnergehilfen aus!

Tolle Blumenzwiebeln für ein farbenprächtiges Frühjahr

Kaum neigt sich der Winter dem Ende zu, verbreitet ein kunterbuntes Feuerwerk aus Blumenzwiebeln Frühlingsgefühle und gute Laune. Damit die Farbenpracht im Garten oder auf Balkon und Terrasse richtig erblüht, sollten Sie jetzt die Blumenzwiebeln dafür setzen.

So klein und winzig Schneeglöckchen, Märzenbecher oder Wildkrokusse auch sein mögen, im Vorfrühling sind sie echte Hingucker und kommen gross raus. Der Frühling beginnt schon im Februar oder März mit den Schneeglöckchen (Galanthus nivalis u.a.) und Märzenbechern (Leucojum vernum). Beide benötigen unbedingt feuchten Untergrund, wo sie sich dann üppig und truppweise ausbreiten. Mit Krokussen aller Sorten und Arten gibt es auch auf leichteren Böden keine Probleme. Sie vermehren sich über Brutzwiebeln und Samen sehr reichlich und verwildern schnell. Je nach Geschmack kann man eine ostereierbunte Krokuswiese mit farbigen Kultursorten anlegen oder mehr auf Wildcharakter gehen.

Duftende Blüten

Was wäre ein Duftgarten ohne Hyazinthen? Die schon seit Jahrhunderten beliebten, mit vielen Blüten dicht besetzten Stängel eignen sich gut zum Antreiben im winterlichen Zimmer, für Einfassungen, Schalen und für formale Pflanzungen im Kontrast zu immergrünem Buchsbaum. Sie blühen üppig und verbreiten in Nähe von Sitzplätzen ins Beet gepflanzt ihren herrlich intensiven, süßen Frühjahrsduft.

Zierlauch `Purple Sensation´

Ein besonderer Hingucker im Spätfrühlingsgarten ist der rosaviolette  Zierlauch (Allium aflatunense ‘Purple Sensation’). Auf stabilen, langen Stängeln trägt er große Blütenkugeln, die mit vielen feinen violetten Blüten besetzt sind. Wenn im Frühsommer im Staudenbeet noch wenig blüht, füllen sie wochenlang die Lücken als Partner zu Storchschnabel, Orientalischem Mohn und Margeriten. Danach sind ihre  rötlichbraunen Samenstände sehenswert. Man kann sie gut für Gestecke trocknen. Aber auch die frischen Blütenbälle geben eine tolle Dekoration für elegante Blumensträuße.

Cranberries und Preiselbeeren – idealer Winterschmuck in Schalen

Für Wildgerichte, als Saft, Gelee oder als Marmelade sind die leuchtendroten Preiselbeeren (Vaccinium vitis-idae) oder die neueren Cranberries bekannt und unverzichtbar. Mittlerweile gibt es viele ertragreiche Kultursorten.

Preiselbeer-Sorten wie ‘Koralle’ oder ‘Red Pearl’ bringen gleichzeitig hohe Erträge und sehen mit ihren dekorativen Blüten und Früchten in Schalen, Balkonkästen oder auf Beeten ab Herbst und über den Winter prächtig aus. Pflanzt man sie auf sonnige oder halbschattige Beete, bilden sie bald mit ihren glänzend grünen Blättern einen dichten Pflanzenteppich, der sogar im Winter noch attraktiv aussieht. Preiselbeeren brauchen sauren Boden oder Kulturerden mit viel Torf, ansonsten sind sie unempfindlich. Pflanzzeit ist im Herbst oder Frühjahr, aus Anzuchttöpfen das ganze Jahr. Pflanzabstand ca. 30 cm.

Cranberries – Naschobst für Herbst und Winter

Foto - Steiner Cranberries

Ihren Namen verdanken sie den elegant gebogenen weissen Blütchen, die an einen gebogenen Kranichhals erinnern. Vaccinium macrocarpon, die Kranichbeere oder Moosbeere, besser als Cranberry oder Kulturpreiselbeere bekannt, ist in unseren Breiten immer noch eine Rarität. In ihrer Heimat, den nördlichen Staaten der USA und in Kanada, kennt man die vitaminreiche Frucht dagegen so gut wie Erdbeeren, Äpfel oder Birnen. Ihre Früchte sind leuchtendrot oder purpurn und deutlich grösser als unsere heimischen Preiselbeeren. Erstaunlich hoch ist ihr Ertrag: auf dunkelgrünem Laub prangen dicht an dicht die Beeren – 300-500 Gramm trägt eine grössere Pflanze. Ihr Vitamin-C-Gehalt ist sehr hoch, auch der Säuregehalt. Sehr wüchsig und ertragreich sind beispielsweise die Sorten `Steiners Red Star´ und `Crawley´. Die Früchte fast aller Sorten sind als Rohfrucht noch nicht geniessbar, müssen also gekocht und mit Zucker aufbereitet werden. Dann aber sind sie – wie Preiselbeeren – ein ausgesprochener Genuss und finden Verwendung für Marmeladen, Gelees, Obstkuchen, Wildgerichte und Säfte.  Am Strauch belassen, sind die Früchte den ganzen Winter über haltbar und mit ihrer leuchtendroten Farbe ein attraktiver Schmuck. Von Oktober bis März kann die monatelange Ernte dauern. Auch als Kübelpflanzen sind sie ertragreich.

Wer die auch im Winter dekorativen immergrünen Cranberries im Garten pflanzen will, braucht einen sonnigen bis halbschattigen Platz und sandig-humosen, torfreichen, kalkarmen Boden. Gut geeignet sind die Pflanzen als Böschungsbedeckung an Bach- und Teichrändern, für Moorbeete, zu Azaleen und Rhododendren, Terrassen, Naturgärten, Beerenobstbeete – und Gehölzkübel, wo sie als immergrüne Unterpflanzung willkommen sind.  Pro qm werden 6-8 Pflanzen benötigt, ein günstiger Pflanzabstand ist 50×25 cm.

Winterfester Wassergarten

Der Gartenteich braucht nun unsere Aufmerksamkeit. Zum Reinigen ist jetzt die optimale Zeit – nicht im Frühjahr, denn  herabfallendes Laub und Pflanzenreste zersetzen sich und reichern das Wasser in nicht gewünschtem Maße mit Nährstoffen an.

Foto - Oase

Pflanzenreste von Wasserpflanzen und Stauden am Teichrand sollten Sie rechtzeitig entfernen. Gräser und Schilf jedoch können Sie stehen lassen. Sie haben bei Schnee und Raureif einen hohen Ziereffekt und bilden auch im Winter einen schönen dekorativen Rahmen um den Teich. Außerdem findet über die gefrorenen Zellen der Halme ein Sauerstoffaustausch zwischen dem Teichwasser und der Luft statt. Dieser Gasaustausch ist sehr wichtig, damit Sauerstoff für die vielen Lebewesen wie z.B. Fische und kleinste Teichbewohner hinein und Faulgase herausgelangen. Ist dies nicht natürlich möglich, empfehlen sich Eisfreihalter. Die Auswahl an verschiedensten Eisfreihaltern mit unterschiedlicher Technik ist groß. Sie halten selbst bei stärkstem Frost ein Loch in der Eisdecke offen, durch das die schädlichen Faulgase entweichen können. Allerdings müssen sie rechtzeitig vor dem Frost eingesetzt werden. Sind Fische im Teich, keine Löcher aufhacken, denn die entstehenden Druckwellen können deren Schwimmblasen beschädigen.

Um zu verhindern, dass allzuviel Laub in den Teich gelangt und sich zersetzt, hilft das Überspannen mit einem Gitternetz. Es ist in verschiedenen Größen und Ausführungen in unseren Gartencentern erhältlich.

Ab ins Winterlager

Seerosen überdauern den Winter problemlos im Wasser, vorausgesetzt, sie sind nicht zu flach gepflanzt. Lediglich die hübschen tropischen Arten wie Nymphaea x daubenyana und Kreuzungen damit sowie Wasserhyazinthen und andere Wasserpflanzen aus warmen Gegenden überwintern in einem hellen und mäßig warmen Wintergarten, Keller oder in der Veranda. Die Blätter werden zuvor abgeschnitten und die Pflanze mit dem Korb umgesetzt. Nicht winterharte Pflanzen wie Cyperusgras oder Zimmercalla ziehen gleich mit um.

Wie wäre es mit einem tropischen Wasserparadies im Wintergarten? Formschöne Gefäße, herrliche Pflanzen und allerhand passendes Zubehör mit Quellsteinen, Wasserspielen oder edlen Kugelbrunnen schaffen ein angenehmes und viel bewundertes Ambiente, das der Phantasie kaum Grenzen setzt.

Leuchtendes Farbenmeer für den Herbst

Auch wenn sich der Sommer verabschiedet, auf Balkon und Terrasse bieten noch vier lange Monate alles auf, um uns weiter zu erfreuen. Mit toller Farbenpracht verlocken Herbstblumen wie Chrysanthemen, Astern, Heide oder Alpenveilchen und attraktive Gräser zum Bepflanzen von Schalen, Balkonkästen oder Beeten.

Mit sonnigen Tagen, klaren Nächten, reiner Luft und herrlich aromatischen Düften beginnt eine Zeit, die viele Genießer als die beste des Jahres bezeichnen. Überraschend reichhaltig ist die Auswahl an pflegeleichten Pflanzen und zauberhaften Farben. Die grellen Töne weichen den sanften, charaktervollen. In unseren Gartencentern warten prachtvolle Topfchrysanthemen mit dicken Kugeln aus Hunderten von Blüten auf Liebhaber, auch dunkelblauer oder weißer Herbstenzian, himmelblaue, blaue, violette oder weiße Kissenastern und exotischer Zierkohl.

Herbstzauber

Doch das sind längst nicht alle Attraktionen. “Herbstzauber”, so heißt das Motto für eine Fülle von ungewöhnlichen frostbeständigen Spätblühern, Bodendeckern und Ziergräsern. Fantasievolle Herbstschalen, Kästen und Gefäße sowie haltbare Winterdekorationen für die zweite Balkonsaison lassen sich daraus mit wenig Aufwand gestalten. Auffällige Schönheiten mit bronze-grün, später leuchtendrot gefärbten Blättern sind dabei die Rubin-Bergenien und die vielen Ziersalbei-Sorten. Herbstblühende Stauden, die man jahrelang nutzen kann, sind zum Beispiel die Fetthennen (Sedum-Hybriden) mit großen schirmförmigen rosa oder dunkelroten Blütenkissen. Auf ihnen finden sich besonders gerne bunte Schmetterlinge zum Nektartanken ein. Ein Vorteil dieser Stauden ist, dass viele von ihnen überwintern und im Frühjahr wieder austreiben. Wer will, kann sie dann als Bereicherung des Staudenbeetes im Garten auspflanzen.

Zauberhafte Gräser

Foto - Kientzler Japanisches Flammengras Red baron

Dazu passen allerlei Gräser mit buntgefärbten Blättern oder interessant gestalteten Ähren wie dem dunkelroten Lampenputzergras Pennisetum setaceum ‘Rubrum‘, der gelb-grünblättrigen Buntsegge Carex  ‘Evergold’ oder dem australischen Lampenputzergras Pennisetum alopecuroides ‘Little Bunny’ mit seinen puscheligen, an Hasenschwänzchen erinnernden Blütenähren. Überzuckert mit Raureif oder Schnee sehen sie zwischen  Heide, Kleingehölzen oder Kräutern besonders ansprechend aus. Mit besonderer Farbenpracht prunkt Japanische Flammengras `Red Baron´ mit seinen tiefroten Blättern.

Tipp: Minipflänzchen

Ein neuer Trend sind entzückende Pflänzchen im Miniatur-Format. Ob Gräser, kleine Eriken oder Alpenveilchen, viele attraktive Herbstblüher gibt es jetzt als Mini-Pflänzchen zum Verschenken oder zum Bepflanzen von dekorativen Herbstschalen.

Die „Minis“ eignen sich ideal als besonderer Hingucker zum Bepflanzen attraktiver Schalen und Töpfe in Kombination mit anderen farbenfrohen Herbstblühern wie Chrysanthemen, Heidepflanzen oder dekorativen Blattpflanzen. Sie ergeben einzeln in farblich dazu passenden Mini-Töpfen aufgestellt aber auch eine tolle Tischdekoration.

Pflanzzeit für Erdbeeren

Aromatisch-süße Erdbeeren sind ein Hochgenuß, auf den sich wohl jeder freut. Selbst in kleinen Gärten, zwischen Sträuchern oder auf dem Balkon findet sich ein Plätzchen dafür. Jetzt, von Mitte Juli bis Mitte August, ist die ideale Pflanzzeit für das leckere Beerenobst.

Der Siegeszug der Erdbeere begann um 1750, als aus Kreuzungen zwischen chilenischen und nordamerikanischen Wildarten größere Früchte gezüchtet werden konnten. Die immer noch bei uns heimischen kleinen, aromatischen Walderdbeeren (Fragaria vesca) kennen nur noch wenige. Neue Züchtungen ermöglichen immer ertragreichere Erdbeeren und eine Ernte bis in den Herbst hinein.

Erdbeere ElanGroßfrüchtige Erdbeeren für die Reihe

Unter den “richtigen” Erdbeeren der Profis überwiegt die 1-2 jährige Kultur. Die größten Früchte mit dem besten Ertrag treten im ersten Jahr nach der Pflanzung auf. Weil die Früchte durch viele Ranken, dichten Wuchs, Pilzkrankheiten und Älchen (Nematoden) anschließend immer kleiner werden, muß man die Beete spätestens alle 3 Jahre erneuern und auf frischen, unverbrauchten Boden wechseln. Das ist eine Gelegenheit, um mit neuen Sorten und gesundem Pflanzgut aus speziellen Vermehrungsbetrieben für bessere Ergebnisse zu sorgen. Doch aufgepaßt: Beliebte Profisorten wie z.B. ‘Elsanta’ sind nicht gleichzeitig die besten für den Hausgarten. Hier zählen Aroma, Gesundheit und leichtes Pflücken mehr als Ertrag. Beliebt sind nach wie vor die einmaltragenden Züchtungen mit konzentrierter Ernte im Sommer, z.B. mit gutem Geschmack ‘Confitura’ und ‘Elvira’ (früh), ‘Korona’, ‘Evita’, ‘Kent’ und ‘Polka’ (mittelfrüh), ‘Tenira’ und ‘Thuriga’ (spät) sowie immer noch ‘Senga Sengana’ (sehr ertragreich mit eher kleinen Früchten).

Mehrfachtragende (immertragende) Sorten sind sehr gefragt. Sie bringen ihre Erträge nach und nach zwischen Juni und Oktober. Durch Ausbrechen der ersten Blüten Mitte bis Ende Mai verlagert sich eine starke Ernte in den Herbst – eine willkommene Ergänzung zur Reifezeit der “normalen” Sorten. Gute Züchtungen sind die neue, sehr ertragreiche und wohlschmeckende ‘Elan’, ‘Rosana’, ‘Mara des Bois’, ‘Rapella’ und auch andere Publikumslieblinge. Wer Erdbeeren in Schalen oder Balkonkästen pflanzen will, empfindet Ranken mitunter als hinderlich: ‘Rimona-Hummi’ und ‘Fresca’ sind Sorten mit kompaktem, buschigem Wuchs.

Erdbeere als BodendeckerBodendeckende Ziererdbeeren

Mit ihren zahlreichen rosa oder weißen Blüten sind sie eine hübsche Variante der Erdbeerwiese. Während sich bei der englischen Sorte ‘Pink Panda’ nur vereinzelt wohlschmeckende Früchte zeigen, sind die mittelgroße ‘Viva Rosa’ aus Frankreich und die aus Samen ziehbare ‘Rosana’ ein wirklicher Augen- und Gaumenschmaus. Blüten und Früchte stehen über dem Laub. Ideal sind die gleichzeitig zierenden und fruchtenden Erdbeeren auch für Fässer, Erdbeertürme und Balkonkästen.

Wasserspiele

Auch wer keinen Garten hat, muss auf den Zauber von Wasserspielen und schönen Wasserpflanzen keineswegs verzichten. Plätscherndes, rieselndes, sprudelndes Wasser sorgt ständig für eine angenehme, leise Geräuschkulisse, die entspannt und ablenkt vom Treiben der Nachbarn.

Foto - Ubbink Wasserspiel Blue Magic

Dabei kommt es auf die Größe gar nicht an. Ob Springbrunnen, Schaumsprudler, Wasserglocken, Quellsteine oder formschöne Keramikgefäße oder Vogeltränken – sie brauchen alle nicht viel Platz und lassen sich mit wenig Aufwand in kurzer Zeit installieren. Die meisten Anlagen kann man samt elektrischer Pumpe, Auffanggefäß und Verbindungsleitung komplett kaufen. Zur einfachen Montage gibt es bei den meisten Herstellern genaue Bauanleitungen oder sogar eine Gratis-DVD dazu.

Wasserspiele eignen sich für Terrassen, Eingänge, Vorgärten und Balkone. An heiße Tage an sonnigen Gestaden, an die Pracht eleganter Villen und lauschiger Gärten erinnern Wasserbecken und Brunnen mit Mosaiken in zartem und kräftigem Blau. Ob märchenhaft schöne Amphoren in antik anmutenden Farbtönen oder lieber zauberhafte Wasserspiele in modernem Design – je nach Geschmack kann man sich seinen persönlichen Wassergarten in Miniaturform in Kombination mit Kugeln oder Schalen, Figuren oder Pflanzen gestalten.

Foto - Ubbink Athens Fare

Besonders beliebt sind säulenförmige Stelen, einzeln oder in Dreier-Gruppen, die in jeden Vorgarten und auf jedes Terrassen-Beet passen. Schöne stimmungsvolle Effekte ergeben sich mit abendlicher Beleuchtung. Lichtkugeln, die Sie auf dem Wasser platzieren können oder leuchtende Steine wirken am Abend besonders romantisch. Ganz im Wellness-Trend liegen kleine Nebelmaschinen, die sich leicht im Wasserspiel integrieren lassen. Sie zaubern eine beruhigende und je nach Dekoration auch märchenhaft mystische Stimmung.

Ob vorgefertigte Wasserspiele oder Zubehör zum Selber Bauen – in unserem Gartencenter bekommen Sie alles, damit Sie Ihre eigene kleine Oase zu Hause gestalten zu können!

Mediterraner Flair für den Garten

Mit duftenden Lavendelblüten, Olivenbäumchen und entsprechendem Dekor aus dem Gartencenter wird jede Terrasse und jeder Balkon zum südländisch anmutenden Paradies. Überraschend viele Mittelmeerpflanzen gedeihen in Töpfen problemlos auch bei uns.

Hibiskus-Blüten vermitteln tropische Ferienstimmung. Kein Problem, denn aus einer kleinen Topfpflanze wächst in wenigen Monaten ein herrlicher Busch heran. Wenn Sie wollen, können Sie daraus selber ein Stämmchen ziehen. Es lohnt sich, denn Hibiskus blüht unermüdlich, erst auf der Terrasse, dann im Wintergarten oder auf der Fensterbank.

Dekorative Oliven

Olivenbäume sind ein Inbegriff des Südens und seit tausenden von Jahren in Kultur. Die Bäumchen mit den silbriggrünen Blättern sind anspruchslos und gedeihen leicht in Kübeln. Damit sich Früchte bilden, werden zwei Pflanzen zusammengestellt.

Langweilig wird die auf Schlossterrassen und Villengärten erprobte Pracht nicht, denn als Farbtupfer lassen sich blühende Topf- und Kübelpflanzen hinzufügen, auch Tischdecken, Figuren, Rankgitter, Paravents und Sonnenschirme steigern das Urlaubs-Ambiente.

Köstliche Früchte

Genießen wie im Garten Eden – mit den raumsparenden  Fruchtgehölzen in Töpfen ist das ein leckeres und sehr gesundes Thema. Auf kleinstem Raum können Sie Trauben in den Mund wachsen lassen oder von süßen Feigen naschen.  Feigen gibt es mit grünen oder violett-blauen Früchten. Einige Sorten der dekorativen Pflanzen gedeihen in milden Klimaten sogar im Freien und  vertragen leichten Frost. Hohe Erträge rund ums ganze Jahr bringen sie ausgepflanzt im Wintergarten.

Lilien – duftende Schönheiten

Schon bei der Einführung der kirschrosa gesprenkelten Prachtlilie (Lilium speciosum rubrum) aus Japan durch den Würzburger Arzt und Botaniker Siebold (1830) waren die Schönheiten aus fernöstlichen Ländern eine echte Sensation. In der Londoner Society wurden 1862 die ersten blühenden Exemplare der grossblütigen Goldbandlilie (Lilium auratum) oder 1903 der Königslilie (Lilium regale) begeistert gefeiert. Doch nicht nur die Attraktivität der herrlichen Blütenfarben sondern auch ihr wunderbar süßer Duft ist bis heute entscheidend für den Lilien-Enthusiasmus. Allerdings duften längst nicht alle Lilien.

Kiepenkerl Sorte StargazerFündig wird man bei den prächtigen Orient-Hybriden (Lilium-Auratum-Hybriden), einer Klasse, an der neben der Goldbandlilie (L. auratum) auch die Prachtlilie (L. speciosum) beteiligt sind. Standardsorten wie die dunkelkirschrote ‘Star Gazer’, ‘Mediterranea’ (dunkelrosa), ‘Sierra Nevada’(weiß mit Gelb) oder die zartrosa ‘Muscadet’ zeichnen sich aus durch robustes Wachstum, Duft und sehr große Blüten. Wahre Duftschleudern sind auch die trichterförmige weiße Madonnenlilie (L. candidum) mit Blüte im Juni-Juli zur Rosenzeit und die weiß-gelbe Königslilie (L. regale) aus China. Beide sind bewährte und schöne Bauerngartenblumen.

Mit langen Blütenschlünden, kräftigem Wuchs (150 cm) und starkem Duft warten die Trompeten- oder Trichterlilien auf. Ursprünglich aus China, blühen Sorten wie ‘African Queen’ (orangegelb) oder ‘Pink Perfection’ (dunkelrosa) gleich büschelweise. Während diese Lilienklasse unbedingt Halt durch hohe Stöcke braucht, kommen die nur 80 cm hohen, standfesten, meist weißen Longiflorum-Hybriden ohne Stützen aus. Im Freiland blühen sie im August. Den Abschluß im Gartenjahr (August bis Oktober) bringen die japanischen Prachtlilien (L. speciosum rubrum). Bis zu 20 zartrosa Blüten mit dunkelrosa Flecken gruppieren sich an einem drahtigen, 60-80 cm hohen Stiel. Ihr Duft ist zart, angenehm süß und nicht aufdringlich. Deshalb wird sie gerne auch in Töpfen kultiviert.

Auf den richtigen Standort kommt es an

Pflanzen Sie Lilien in Gruppen (Abstand ca. 30 cm), niemals einzeln, denn das Single-Dasein bekommt ihnen nicht. Die meisten Sorten ziehen sandig-anlehmige Böden und Waldrandbedingungen, also viel Humus und Halbschatten, vor. Eine gute Handvoll Hornspäne oder organischen Dünger im Frühjahr gestreut und eingearbeitet genügt den Pflanzen als Nahrung. Auf schweren Böden sollten Sie für guten Wasserabzug sorgen, denn bei stauender Nässe faulen Wurzeln und Zwiebeln leicht. Pflanzen Sie deshalb auf kleine Hügel und betten Sie die schuppigen Zwiebeln 12-20 cm tief in eine Schicht aus lockerer Erde, Kompost oder käuflichem Humus und Sand. Pflanzzeit ist das zeitige Frühjahr, auch im späten Herbst kann man die durch Austrocknen gefährdeten Zwiebeln in den Boden bringen. Nur die weiße Madonnenlilie wird schon gleich nach ihrer Blüte im August gepflanzt und 1 cm hoch bedeckt. Noch vor dem Winter treibt diese Art frostharte Blätter. Alle anderen Lilien brauchen etwas Winterschutz (Laub, Reisig) und bringen erst im Frühling ihre glänzend grünen, saftigen Blätter hervor.

Lilien kann man in unseren Gartencentern bereits blühend in Töpfen kaufen oder ab August Lilienzwiebeln zum Pflanzen. Wer den Duft gern hautnah erleben möchte, pflanzt die fleischigen Zwiebeln zu 3 oder 5 Stück in Töpfe und bringt das Arrangement in die sommerliche Wohnung oder auf die Terrasse, um sich an den tropischen Aromen zu erfreuen.Kiepenkerl Bunte Lilienmischung

Tipp: Dekorative Töpfe für Kübelpflanzen

Erst mit dekorativen Gefäßen erhalten wertvolle Pflanzenschönheiten den passenden Rahmen. Die Auswahl an Materialien und Farben ist dabei sehr groß – ob Terrakotta, glasierter Ton, Zink, Rattan oder Kunststoffgeflecht, erdfarben oder in modernem Terrazzo-Anthrazit.

In jedem Fall sollte der Topfgarten praktisch zu bedienen sein, sich dekorativ in die Umgebung einfügen und die Pflanzen wirkungsvoll zur Geltung kommen lassen. Balkon-und Kübelpflanzen, die in der Sonne stehen, haben einen hohen Wasserbedarf. Erhebliche Erleichterung bringen schon Gefäße mit einem Wasserspeicher , mit denen sich ein Wochenende überbrücken lässt. Vergessen Sie untergestellte Füßchen nicht. Sie sehen nicht nur stilvoll aus, sie verhindern auch stauende Nässe.

Renaissance des Gemüsegartens

Ob leckere Tomaten, feurig-roter, gelber oder gar schwarzer Paprika, aromatische Rucolablätter oder zarter Salat – überall feiert der Nutzgarten ein glanzvolles Comeback. Gesundes naschen und beachtliche Ernten einfahren, die den Haushalt um manchen Euro entlasten, das liegt im Trend.

Lohnende Ernten versprechen auch jetzt noch zahlreiche altbekannte Gemüse. Je früher man dünn verteilt auf frei gewordenen Beeten direkt in die Reihen sät, desto größer ist die Auswahl und desto höher ist der Ertrag. Radieschen, Salate und auch die neuen Sommererbsen werden auf leerstehenden Beeten ausgesät.

Foto - Stein Die Zuckererbse `Vitara´ gedeiht schnell im Sommer.

Zuckererbsen im Sommer

Erst seit kurzem gibt es mit den Sorten ‘Zuccola’, ‘Delikata’ und der Sommererbse ‘Vitara’  Zuckererbsen, die man noch mitten im Sommer säen kann. Weil die Pflanzen resistent sind gegen die in der warmen Jahreszeit häufige Mehltaukrankheit, kann man sich an leckeren süßen Zuckerschoten noch bis September-Oktober erfreuen. Auch zu dieser ungewöhnlichen Jahreszeit bringen die Pflanzen noch hohen Ertrag. Zuckerschoten haben zarte, weiche Schalen ohne das übliche zähe Pergamin. Sie sind besonders praktisch, denn man kann sie mitsamt den Hülsen essen, einfrieren oder im Wok auf asiatische Weise dünsten. Werden sie ganz jung geerntet, braucht man keine Körner auszupalen und als Delikatesse ohne viel Putzen im Ganzen verzehren. Zuckersüß schmecken die zarten, knackigen Hülsen roh als Salat oder in Butter gedünstet.

Aussaat schnell getätigt

Nun ist auch die richtige Zeit für Chinakohl, den man im Oktober-November ernten kann. Frühlingszwiebeln, Weiße Salatzwiebeln ‘Lisbon’ und die gelben ‘Senshyu Yellow Globe’ lohnen die Aussaat im Sommer durch frühere Ernten ab nächsten Mai. Sät man jetzt Petersilie, gibt es keine gelben Blätter und obendrein kann man viel länger ernten. Würzige Radieschen und leckeren Spinat für Salate oder zum Kochen kann man bis Mitte September säen. In den Herbstmonaten bringt das Blattgemüse noch tolle Erträge und gute Qualität ohne die befürchteten Schosser, denn die treten nur im Sommer auf.

Foto - Stein Mit einem Schnitt zu ernten ist der Salanova-Salat `Virtuose´.

Den nussig schmeckenden Feldsalat kann man mit Sorten wie ‘Favor’ und ‘Gala’ seit kurzem nicht nur im Herbst, sondern zu jeder Jahreszeit säen. Pflücksalate wie der dekorative ‘Lollo Rossa’ und der zarte Schnittsalat wachsen schnell. Man kann sie direkt in die Erde säen. Ebenfalls Kopfsalate, Endivien und Radicchio.

Saatgut und wichtige Tipps zur Aussaat gibt es bei uns im Gartencenter!

Schlemmerzeit

Aromafrische Kräuter, delikate Feingemüse und köstliches Obst – die Erntezeit beginnt und es darf herzlich geschlemmt werden. Dank neuer Sorten werden Träume von paradiesischen Gärten auch auf kleinen Arealen wahr, in denen die Früchte erntefrisch zum Naschen einladen.

Immertragende Erdbeeren

Foto - Kiepenkerl Erdbeere Rosana

Süßaromatische Erdbeeren für Gefäße tragen mehrmals von Juli bis zum Frost. So gibt es immer etwas zu naschen. Die Sorte ‚Elan’ bringt große, aromatische Früchte mit sehr gutem Geschmack. Die Schwestersorte ‚Rosana’ schmückt sich mit  zierenden rosa Blüten, die Früchte sind appetitlich rot und haben ein feines Walderdbeeraroma. Die Sorten gedeihen überall, auch hervorragend in Balkonkästen und Ampeln.

Leckere Balkongemüse

Tomaten, Paprika, Salate und Gurken sind lohnende Gemüse, die selbst auf dem Balkon gedeihen. Bei Tomaten, Gurken und Paprika lohnen veredelte Pflanzen. Sie bringen einen höheren Ertrag, sind robuster im Wuchs und widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Ideal zum Naschen zwischendurch sind die  kleinfrüchtigen Tomaten. Sie haben ein intensives, würzig-süßes Aroma und eine mundgerechte Größe wie kleine Gemüsepralinen.

Frische Salate lassen sich auch im Balkonkasten anziehen und sind innerhalb weniger Wochen erntereif. Wer möchte, kann bei Pflücksalaten auch nach Bedarf immer nur die äußeren Blätter ernten. Die Pflanze bleibt so bestehen und bringt aus dem Herzen immer neue Blätter hervor.

Feine Kräuter

Aktiv, frisch und gesund leben, dazu können naturfrische Kräuter einen wichtigen Beitrag leisten. Kräuter regen die Lebensgeister an und steigern den Appetit. Damit Sie immer gut versorgt sind, brauchen Sie keine große Gartenanlage. Für die wichtigsten Aromabringer wie Salatrauke (Rucola), Basilikum, Petersilie und Zitronenthymian, Currykraut, Dill, Oregano, Rosmarin, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Zitronenkraut und andere würzige Kräuter reicht schon ein Topfgarten mit Ihrer Lieblingsauswahl, einige Schalen, eine Ampel zum Aufhängen mit Kräutern bepflanzt oder ein Kräuterturm aus übereinander gestellten Töpfen oder Terrakotta. Für die aromatische Pizza- und Pastaküche empfehlen wir unsere neuen  italienischen Kräuter.

Tipp: Wasserpflanzen für Miniteiche

Kleine Wasserspiele und Miniteiche sind für Terrasse oder  Balkon ideal geeignet und sorgen für Urlaubsflair. Selbst die Kleinsten können mit aparten Wasserpflanzen bestückt werden. Schon 20 cm Wassertiefe genügen für einige Arten.

Die Zwergseerosen wie Nymphaea pygmaea ‘Alba’(weiss) oder ‘Helvola’ (gelb) kommen zum Beispiel mit so geringer Wassertiefe aus. Ganz einfach zu halten und sehr schön sind aber auch Schwimmpflanzen wie die blaue Wasserhyazinthe (Eichhornia) oder der dekorative Wassersalat (Pistia). Der tropische Wassersalat gedeiht sogar in jeder Schale.

Ungewöhnliche Salate für den Sommer

Das Säen und Pflanzen von zarten oder knackigen Salaten hält auch die nächsten Wochen noch an, bis Mitte Juli. Die Sorten sollen die Hitze vertragen, ohne allzu schnell aufzuschießen, üppige Köpfe bringen oder Massen an Salatgrün liefern. Dabei gibt es Unterschiede in der Farbe und besonders im Geschmack.

Foto - Stein Salat Teufelsohr

Teufelsohren ist ein treffender Name für die alte italienische Sorte ‘Cerbiata’, die zu den Romana- oder Römersalaten gehört. Ihr Vorteil ist die gute Beständigkeit gegen Hitze und das teuflische Aussehen, denn die Blätter sind rötlich und spitz. Auch der Fingersalat ist nicht gerade das, was man einen normalen Kopfsalat nennt. Dabei schmeckt er hervorragend und bildet feste Köpfe. Seine Blätter sind lang und gebuchtet wie die Finger einer Hand.

Zu den Römersalaten gehört auch der Forellensalat ‘Forellenschluß’, eine alte Spezialität aus Österreich, die es aber schon 1546 in Deutschland gab. “Ist zu summers zeit ein angemessen essen, vertreibt unlust und macht begird zu essen” heißt es da. Man verzehrte ihn nicht nur roh, sondern schätzte ihn auch in der Suppe.

Foto - Stein Salat Forellenschuss

Noch wenig bekannt ist der Hirschhornwegerich, der aus der Toskana den Weg zu uns fand. Das schnellwüchsige Gewächs ist sehr gesund, wie die Heilpflanze Wegerich. Ihr Geschmack ist kräftig und aromatisch. Spargelsalat nennt man auch die noch immer gebräuchliche  Sommerendivie ‘Kasseler Strünkchen’. Von beiden isst man weniger die Blätter als den verdickten Stiel, der geschält und wie Spargel mit Sauce hollandaise zubereitet wird.

Zu den Zichoriensalaten gehört der weinrote, knackige Radicchio. Als haltbarer Herbst- und Wintersalat ist er auf den Märkten unübersehbar und in Mischungen mit Endivien oder grünen Salaten als Muntermacher sehr geschätzt. Wie alle Zichoriensalate wird er erst nach zur Zeit der Sonnenwende ausgesät, sonst muss man mit Schossern rechnen.

Rosenbegleiter

Die Königin der Blumen steht nicht gern allein. Gönnen Sie ihr einen Hofstaat durch passende Gehölze, Stauden und Gräser, denn erst in  entsprechender Umgebung kommt die samtige Pracht ihrer Blüten optimal zur Geltung.

Foto - Stein Lavendel im Rosengarten

Ob mit edel geformten Knospen oder dicht gefüllt mit nostalgischem Charme: zur Blütezeit faszinieren Rosen mit herrlichen Farben, mit süßem Duft und der anmutigen Schönheit ihrer Blüten. Gesellen Sie ihnen schmeichelnde Partner zu wie die klassischen Rosenbegleiter Waldrebe (Clematis), Lavendel,  Frauenmantel oder Storchenschnabel. Sie unterstreichen die Vorzüge der Rosen, lenken von Schwächen und Blühpausen auf liebenswürdige Art ab und steigern jedes Rosenbeet zum romantischen Gartenhöhepunkt. Mit heiteren Figuren, einer Sonnenuhr, bunten Bauernkugeln, Rankgittern, Obelisken oder nützlichem Zierat wie dekorativen Pflanzenstützen  mausert sich die Pflanzung zu einem viel beachteten Gartenbild. Letzter Schrei sind farbige oder silbrig glänzende Metallkugeln. Dekorativ wird jeder Rosengarten zudem auf einfache Weise: stellen Sie eine Bank auf oder Stühle und genießen Sie die Sonne inmitten von Bienengesumm und himmlischen Rosendüften.

Die besten Partnerpflanzen

Foto - BdS Rittersporn

Rosen brauchen Gesellschaft, doch sollte sie nicht zu nahe rücken. Konkurrenz bei Licht und Nahrung schränkt ihre Blühfähigkeit ein, deshalb sollte man mindestens 60 cm Abstand halten. So repräsentativ immergrüne Buchshecken auch sind, ihre hungrigen Wurzeln lassen Rosen kaum hochkommen. Charmante Begleiter sind die grüngelben Blütenwolken von Frauenmantel (Alchemilla mollis). Die radförmigen Blätter gaben der pflegeleichten Staude ihren Namen. Bei Regen glänzen auf ihnen Tau- und Wassertropfen auf dekorative Weise. Zierliches Schleierkraut (Gypsophila repens) hüllt die staksigen Rosenstiele in weiße Blütenwolken ein. Auf 70 cm Höhe blühen im Sommer Pfirsichblättrige Glockenblumen (Campanula persicifolia). Ein elegantes Dreigespann bilden Rosen und Ziergräser, wenn sich dazu die prächtige 120 cm hohe hellblaue Kuppelglockenblume (Campanula lactiflora `Loddon Anne´ oder `Pritchard´) gesellt. Fehlt es an duftenden Rosensorten, gleicht eine Begleitpflanzung durch Pfingstnelken in Rosa oder Weiß (Dianthus gratianopolitanus) oder Pfingstrosen den Aroma-Mangel aus. Blauer Lavendel steht als Mischkulturpartner parat, um Läuse abzuwehren, und Rittersporn bringt mit seinen majestätischen Blütenkerzen die nötige Dynamik ein, damit sich aus der Kombination von Rosen und ihren Begleitern ein wundervoller Hingucker ergibt.

Blühende Sommerträume mit Ampeln

Auf der Terrasse, an der Haustür, an Wänden und vor allem auf Balkonen schaffen Blumenampeln üppig blühende Hingucker, mit der Sie schnell und einfach Bewunderung erregen. Nach englischem Vorbild wachsen in den schwebenden Minibeeten bunte Pflanzenkombinationen aus stehenden und hängenden Sommerblumen.

Man braucht dafür – ganz nach Geschmack und Umgebung- Körbe aus rustikal wirkendem Weidengeflecht oder Drahtkörbe mit einem Presstopf als Einlage, damit Erde und Pflanzen nicht durchfallen. Voll im Trend liegen Gefäße aus Zink, die man an einer Wand anhängen oder an Kettchen befestigen kann.

Was gefällt, ist beim Bepflanzen auch erlaubt. Werden Sie nach Herzenslust kreativ! Neben aufrecht wachsenden Balkonpflanzen wie BlumenAmpel_sh_33797704Geranien, Ziertabak, Studentenblumen oder süß duftendem Heliotrop werden überhängende Dauerblüher gebraucht wie Fleißige Lieschen, Löwenmäulchen, Kapuzinerkresse oder Duftsteinrich (Alyssum). Gut bewährt haben sich Blaues Gänseblümchen (Brachyscome), rosa-weiße Spanische Gänseblümchen (Erigeron karvinskyanus) sowie das Pfennigkraut (Lysimachia) mit zahlreichen gelben Blüten. Nicht fehlen darf die pflegeleichte Schneeflockenblume (Bacopa), die sich mit vielen weißen oder zartblauen Blütchen schmückt und die Goldmarie (Bidens), die mit wuchernden Trieben und goldgelben Blüten jeder noch so steifen Kombination rustikalen Charme verleiht. Besonders lohnende Dauerblüher sind Hängelobelien und die Blaue Fächerblume (Scaveola), während es an Blütenpracht keine mit den üppigen Kaskaden der farbintensiven `Surfinia´- Hängepetunien aufnehmen kann. Ihre Blühwilligkeit ist so enorm, dass sogar Dauerregen den langen Schleppen nichts anhaben kann.

Minipetunien-Ampel

Calibrachoa Celebration CarnivalBesonders liebenswert sind die blühfreudigen Zauberglöckchen  (Calibrachoa) z.B. als Minipetunien-Ampel der Sorte `Celebration Karneval´ mit drei bunten Farben in einem Topf. Den ganzen Sommer über verblüffen die Dauerblüher durch breit-ausladenden wabenartigen Wuchs und unzählige Blütenglöckchen. In Kübeln, Terrakotta-Gefäßen, Ampeln und Balkonkästen zeigen sie sich immer in gutem Zustand, denn Abgeblühtes verschwindet sofort unter neuen Massen von roten, pinkfarbenen, violetten, weißen oder blauen Trichterblüten.

Fuchsien in schönen Farben

Auch hängende Sorten von Fuchsien eignen sich ideal als Ampelbepflanzung. Wählen Sie die03_gesa_0546_Fuchsienampel Körbe nicht zu klein, denn das schnelle Wachstum der Hängefuchsien braucht genügend Wurzelraum und Substrat, um sich voll zu entfalten. Lassen Sie die Gefäße nie austrocknen (automatische Bewässerung ist ideal) und sorgen Sie für reichlich Nährstoffe. Wir zeigen Ihnen in unseren Gartencentern gern ein vielseitiges Pflanzen-Angebot mit den aktuellen Sorten und dazu die schönsten und zweckmäßigsten Gefäße.

Tipp: Jiaogulan – Kraut der Unsterblichkeit

Jiaogulan (Gymnostemma pentaphyllum), auch als Pflanze der Unsterblichkeit bezeichnet, ist seit über sechs Jahrhunderten in China und Japan bekannt. Ein Tee-Aufguss aus den Blättern soll verjüngend, kräftigend und durchblutungsfördernd wirken. Das Trendkraut ist aber ebenso beliebt für seine beruhigende und ausgleichende Wirkung.

Die exotische Rankpflanze stammt aus der Familie der Kürbis­gewächse und erreicht bei optimaler Kultur eine Höhe von bis zu vier Jiaogulan_Mann_21390295_RetuscheMailingMetern. Sie ist absolut winterhart, wächst unkompliziert und schnell. Die Ernte lässt nicht lange auf sich warten – man kann ohne Unterbruch von Frühjahr bis Herbst Trieb­spitzen ernten oder auch die Pflanze bei ausladendem Wuchs einkürzen. Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz im Garten oder in Töpfen. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Lassen Sie die Pflanzen nicht austrocknen und düngen Sie ab und zu. Im Herbst ziehen die Triebe ein. Man schneidet sie über dem Erdreich ab. Da ihre Wurzeln als Rhizome angelegt sind, überwintert die Pflanze im Boden und treibt im Frühjahr erneut aus. Wer die Kultur in Töpfen bevorzugt, kann das „Kraut der Unsterblichkeit“ im Herbst ins Haus holen und den Winter über weiter beernten.

Wasserfreuden

Entspannen, genießen, sich wohl fühlen im eigenen Garten – auch wer für einen Teich wenig Platz zur Verfügung hat, muss auf den Zauber von Wasserspielen und schönen Pflanzen keineswegs verzichten.

Brunnen TanaroDie Materialien

* Ob Springbrunnen, Schaumsprudler, Wasserglocken, Quellsteine oder formschöne Keramikgefässe, Amphoren, Vogeltränken oder Wasserspiele aus Metall – sie brauchen alle nicht viel Platz und sind in kurzer Zeit installiert. Eingefülltes Wasser wird stets im Kreislauf bewegt. Deshalb gibt es die meisten Anlagen komplett mit elektrischer Pumpe, Auffanggefäss und Verbindungsleitung zu kaufen.

* Kunststoffbecken haben den Vorteil, dass man sich über die richtige Konstruktion keine Gedanken machen muss. Wer jedoch gerne selber gestaltet, kommt mit Teichbaufolie auf günstige Weise zu optimalen Lösungen.

Foto: Ubbink GmbH Mediterrane Stimmung verbreitet der Brunnen `Tanaro´ in Natursteinoptik.

Bronzefigur Drache MissyDekoration

* Ganz im Trend liegen geheimnisvoll anmutende Feenteiche mit lieblichen Elfen, mysteriöse Zauberfiguren aus Harry Potters Reich, Trolle, Zwerge, Drachen und kuriose Wasserschlucker (Foto: Rottenecker Ambiente, Bronzefigur Drache `Missy´).

* Sehr gefragt sind Eimer, Wannen und Kannen aus preiswertem Zinkblech, auch lackiert in Trendfarben wie Gelb, Blau und Pink.

* Die fernöstliche Gartenkultur trägt mit Wasserspielen aus Bambus (Klick-Klack, Shishi-Okoshi) zur Vielfalt bei, mit Vogeltränken, Wasserschalen, Steinlaternen, Klangelementen und originellem Zierrat aus Bambus und Stein.

* Besonders attraktiv wird eine Terrasse oder ein Garten durch abendliche Beleuchtung. Selbst kleine Wasserspiele, Bachläufe und Wasserfälle zaubern durch Schwimmkugeln, Spots und Unterwasserstrahler romantische Stimmung herbei.

Wasserkübel LindaDie Pflanzen

Erstaunlich viele Wasserpflanzen kommen mit ganz wenig Platz zurecht. Sie fühlen sich wohl in Schalen, Töpfen, in formschönen Gefässen oder in neuen Balkonkästen, bei denen das Abzugsloch noch nicht geöffnet ist. Selbst eine formschöne Schale mit wenigen Schwimmpflanzen kann sehr attraktiv aussehen.

Damit es keine Algenprobleme gibt, sollten die Pflanzen nur 4-6 Stunden täglich Sonnenlicht genießen. Vermeiden Sie Dauerschatten, sonst blühen Zwergseerosen, Blumenbinsen, gelbe oder blaue Wasseriris und das zauberhafte blaue Hechtkraut (Pontederia) nicht. Empfehlenswert für Kleinteiche sind auch exotische Schwimmpflanzen wie die auf blasigen “Pontons” schwimmende Wasserhyazinthe mit blauen, orchideenähnlich gezeichneten Blüten), die angenehm duftende weiße Wasserähre (Aponogeton) oder der dekorative Wassersalat (Pistia).

Foto: Rottenecker Ambiente Wasserkübel `Linda´aus Granitstein

Schöne Blüten mit Dufterlebnis

Um wieviel interessanter wird ein Garten, wenn sich zur Blätter- und Blütenpracht Düfte gesellen – zarte oder süße, aromatische, herbe oder schwere.

Das Wissen um die heilsame und anregende, sinnesteigernde Wirkung von Düften ist uralt. Ganz besonders hoch entwickelt war die “Aromatherapie” im alten Ägypten. Heute ist sie aktueller denn je. Nicht weniger dezent sind die Aromen, die von Blättern, Stengeln und Früchten vieler Würzkräuter und Blattdufter ausgehen. Meist sind solche Gerüche als Abwehrmittel gedacht, um hungrige Fresser abzuhalten. Je karger, hungriger und trockener manche Pflanzen stehen, desto ausgeprägter sind die ätherischen Öle, die sie entwickeln. Doch auch dort, wo Feuchtigkeit im Überfluß herrscht, wie bei der Pfeffer- und Wasserminze, sind ausgeprägte Aromen vorhanden.

Pfingstrose

Foto - Stein Pfingstrose

Unter den duftenden Stauden finden sich wahre Kleinode. Wahrscheinlich fallen Ihnen als erstes die Pfingstrosen (Paeonia lactiflora) ein. Die Prachtstauden, Lieblinge der chinesischen Kaiser, in einfachen und gefüllten Sorten brauchen einen durchlässigen Boden und einige Jahre ungestörtes Wachstum an sonniger oder halbschattiger Stelle. Dann erst laufen sie zur Höchstform auf. Nur die genannten Arten duften, die empfindlichen Baumpaeonien bieten dagegen nur ein prächtiges Bild.

Zart duftend und hübsch anzusehen sind Nelken, deren Vielfalt an Arten und Formen beeindrucken. Fast alle mehrjährigen Nelken duften, die heute so populären einjährigen Chinesernelken allerdings nicht. Man wählt daher für Einfassungen, Wegränder, Unterpflanzungen von Rosenbeeten und Rabatten die reichblühenden Polsternelken, die zierlichen Federnelken und die großblütigen Edelnelken.

An sonniger, trockener Stelle verströmen weiße, rosa oder gelbe Schafgarben und blauer Salbei herbe Aromen. Bartnelken sind kontrastreiche Partner. Dazu lassen sich gut silberblättriger Wermut (Artemisia-Arten) und gelbe Königskerzen mit wolligem, silbrigem Laub kombinieren. Blauer Lavendel und üppige blauviolette Katzenminze gelten als klassische Begleiter der Rosen. Ihre herben Düfte wehren Läuse ab. Beide passen auch gut zu Schwertlilien (Iris germanica).

Duftblumen aus Samen

Duftwicken Ripple Mix

Foto - Kiepenkerl Duftwicken "Ripple Mix"

Besonders attraktiv sind die duftenden Frühlings- und Sommerblüher, die aus Samen immer wieder neu herangezogen werden. Von den nostalgischen Farben des Goldlacks (Blüte von April-Juni), von einfachen oder gefüllten Bartnelken (Blüte von Juni-Juli) und niedrigen oder mittelhohen Levkojen (Blüte von Juni-August) kann man im Vorgarten, am Haus und im Staudenbeet als Lückenfüller nie genug haben. Auch die Ringelblume verdient in diesem Zusammenhang Erwähnung, obwohl ihr herbes Aroma nicht jedem zusagt. Sehr zuverlässig und mit honigsüßem Duft blüht der Duftsteinrich in weißen, rosa und violettroten Sorten. Einen herrlich süßen Duft verströmen auch Wicken, wie z.B. die Mischung `Ripple-Mix´.

Suchen Sie den richtigen Duft für Ihren Garten? Dann schnuppern Sie sich doch mal durch unsere Gartencenter und lassen sich von Ihrer Nase zu den passenden Pflanzen leiten. Oder fragen Sie unsere Mitarbeiter, wir sind gern Ihr persönlicher Duftberater!

Neuheiten für Beet und Balkon

Nie war die Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen so groß wie in diesem Jahr. Geranien sind als Klassiker durch tolle Farben und neue Blütenformen immer wieder putzmunter. Wunderschöne Petunien in auffälligen Farbkombinationen und neue Wuchsformen bei Kletterpflanzen – sie alle wetteifern um Ihre Gunst.

Angeleyes Randy

Foto - Pac Elsner Geranie 'Angeleyes Randy'

Eine besonders attraktive Neuheit ist die charmante Schmetterlingsgeranie `Angeleyes´. Sie präsentiert sich anders als die bekannten Geranien: dicht an dicht bepackt mit besonders kleinen und zierlichen Blüten in wunderschönen Farbkombinationen. Ihre niedlichen Blüten erinnern an einen munteren Schwarm bunter Schmetterlinge und gaben diesen Geranien so ihren Namen. Mit zauberhaften Farben begeistern die verschiedenen Angeleyes-Sorten: `Randy´ weinrot mit hellem Rand, `Burgundy´ weinrot, `Viola´ kräftiges Pink, `Light´ zartes Rosa oder `Bicolor´ Weiß mit weinroten Oberpetalen. Die dekorativen Dauerblüher erfreuen mit ihrer üppigen Blüte den ganzen Sommer lang.  pac® black

Neue Farbe bei Petunien

Petunia Viva Yellow Topf

Petunie `Viva´

Die Farbpalette der üppig blühenden Balkonschönheit ist kaum noch zu überbieten – Petunien zeigen sich in vielen intensiven,  bunten Farben von Weiß über viele Varianten von Rosa, Rot, Violett bis Blau. Jetzt sind mit der Sorte `Viva´ neue elegante Farbvarianten auf den Markt gekommen – mit hellem Blütenrand und farbiger Mitte von Weiß, frischem Zitronengelb bis hin zu zartem Violett. Sie haben große, weit geöffnete Blüten und schieben bis zum Frost stetig neue nach.

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Hängende Schwarzäugige Susanne

Schwarzäugige Susanne hängend

Hängende Schwarzäugige Susanne

Normalerweise klettert die Schwarzäugige Susanne mit ihren langen Ranken lieber in die Höhe. Doch diese hängende Neuheit ist auch für Balkonkästen und Ampeln geeignet. Ihre Ranken orientieren sich nach unten und schmücken sich dabei mit einer Vielzahl von dekorativen, auffälligen gelben Blüten mit schwarzer Mitte und üppige grünem Blattwerk.

Tipp: Balkonkästen mit Wasserspeicher

Endlich ist es soweit – die Pflanzsaison auf dem Balkon beginnt! Doch damit ist auch wieder stetiges Gießen angesagt.  Damit sich der bunte Blütensommer auch an wärmeren Tagen üppig entfaltet, empfehlen wir Balkonkästen mit Wasserspeicher oder automatische Bewässerungssysteme.

AQUA-GREEN PLUS terracotta

Balkonkasten Aqua Green Plus

Für ein farbenfrohes Wachstum brauchen Balkonblumen viel Wasser. Ein Balkonkasten jedoch kann vor allem an warmen Tagen schnellILLU_AQUA_GREEN_PLUS austrocknen und muss daher täglich gegossen werden. Eine große Hilfe sind da Kästen mit integriertem Wasserspeicher. Ihr Boden enthält ein Wasserreservoir, von dem die Pflanzen über ihre Wurzeln so viel Wasser beziehen, wie sie benötigen. Der Vorrat reicht ein paar Tage und hilft (zum Beispiel übers Wochenende) Durststrecken zu überbrücken. Ein Wasserstandsanzeiger macht deutlich, wann wieder gegossen werden sollte. Achten Sie jedoch gleichzeitig auf gute Drainage, damit die Pflanzen nicht “ertrinken”. Gut, wenn es einen Wasseranschluss gibt. Will man für mehrere Urlaubstage abwesend sein, ist eine automatische Balkonbewässerung bequem. Sie lässt das Wasser an allen Stellen geregelt tröpfeln – jede Pflanze nimmt sich nach Bedarf, und die Giesskanne tritt nur zum Düngen in Aktion.

Blühen und Ernten an Rankgittern und Spalieren

Nutzt man die Höhe im Garten, an Rankgittern, Spalieren und Pergolen, dann sind auch auf kleinen Flächen mit wenig Arbeit gute Erträge zu ernten. Außerdem sehen begrünte Wände fantastisch aus.

Rankgitter

Foto - Stein Rankgitter

Spaliere finden an Mauern oder Hauswänden Platz. Wichtig ist eine gute Verankerung, denn die Pflanzenmasse wiegt bei Regen besonders schwer. Mittels Dübeln finden Spaliere und Drähte festen Halt und bieten damit eine ideale Kulturfläche für wärmeliebende Kletterer wie Weinreben, Kiwi, Gurken und Melonen. Rankgitter und Pergolen bieten sich für Gärten an, die in einzelne Abteilungen gliedern oder intimer gestalten möchte. Feuerbohnen, Herkuleskeulen, Flaschenkürbisse, Knöterich, Wicken, Glocken- und Prunkwinden begrünen Zäune und Gitter in wenigen Monaten. Sie bieten einen blühenden und fruchtenden Sichtschutz, der obendrein Nutzen bringt.

Flaschenkürbisse und Stangenbohnen

Wer viel zu bedecken hat, ist mit den beiden Kürbisgewächsen gut bedient. Runde, bauchige, längliche Formen mit einem langen Zipfel daran entwickeln sich an den Flaschenkürbissen. Eine Verwandte der Flaschenkürbisse sind die Herkuleskeulen, die in jungem Zustand wie Zucchini gegessen werden. Seit langem bekannt sind Stangenbohnen. An jeder Stange winden sich 7 bis 10 Pflanzen in die Höhe, tragen 3 bis 4 Kilo leckere Hülsen pro Quadratmeter, das ist mehr als das Doppelte einer Buschbohnenernte. Gesunde Sorten sind ‘Cobra’, ‘Markant’ und ‘Neckarkönigin’ als bewährte Sorten. Wer statt dessen Feuerbohnen wählt, bekommt gratis noch Blumenschmuck und herrliche buntgefleckte Samenkörner.

Bunte Kletterer

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Foto - Kiepenkerl Ipomea Sunrise Serenade

Mit charmanten, offenen Rachenblüten in Weiss, Rosa, Blau und Violett können Gloxinienwinden aufwarten. Diese ungewöhnlichen Kletterpflanzen werden bis zu drei Meter lang und bildetn mit ihren zierlichen Blättern schnell dichte, grüne Wände an Spalieren, Sichtschutzwänden oder Rankgerüsten. Trichterwinden eignen sich gut zum Beranken und blühen bis spät in den Herbst. Die Sorte ‘Sunrise Serenade’ hat erstmals gefüllte Blüten in kräftigem rot-violettem Flor. Sie wird ca. 2 Meter hoch und eignet sich auch gut für Balkonkästen und Gefäße auf der Terrasse.

Wasserpflanzen für den Gartenteich

Das feuchte Element beherbergt eine grosse Vielzahl von Pflanzen, die sich den Lebensbereichen in idealer Weise angepasst haben. Fast alle, die man in unseren Gartencentern vorkultiviert in Töpfen den ganzen Sommer über erwerben kann, sind bei uns zuhause. Und damit entsprechend problemlos und robust.

Pflanzkörbe Ubbink

Pflanzkörbe aus Kunststoff

Gepflanzt wird am besten in Körben aus Flechtwerk oder durchbrochenem Kunststoff, die mit Sackleinen ausgeschlagen sind, um ein Herausschwämmen der Pflanzerde zu vermeiden. Bei freier Auspflanzung im Teichgrund besteht immer die Gefahr, dass einige Arten (z. B. Schilf, Rohrkolben) wuchern. Schwimmblattpflanzen sind teilweise freischwimmend wie der Froschbiss (Hydrocharis) mit weissen, mohnartigen Blüten, die Wassernuss (Trapa natans) mit roten Blättern und nussartigen, essbaren Früchten.

Biologisches Gleichgewicht

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Gartenteich mit Randbepflanzung

Algenhemmend, sauerstoffliefernd und damit für ein gesundes “biologisches Gleichgewicht” entscheidend sind die folgenden, hübsch blühenden Arten: Hornblatt (Ceratophyllum), Wasseraloe (Stratiodes), Wasserstern (Callitriche), Wasserhahnenfuss (Ranunculus aquatilis), Wasserfeder oder Wasserprimel (Hottonia palustris), Laichkraut (Potamogeton) und Tausendblatt (Myriophyllum). Diese Pflanzen gedeihen auch noch im flachen Bereich, also bei 20-40 cm Wasserstand. Ihre Blätter liefern unermüdlich Sauerstoff, sie halten damit die Algen kurz und verbessern die Bedingungen für alle Lebewesen im Teichwasser. Obwohl sie manchmal so unscheinbar sind, erfüllen sie damit doch eine wichtige Funktion. Gewarnt sei aber auch vor drei Vertretern dieser Gruppe, die durch ihren unbändigen Ausbreitungsdrang alles andere unterdrücken: die kanadische Wasserpest (Elodea canadensis), Feenmoos (Azolla caroliniana) und “Entenflott” oder Kleine Wasserlinse (Lemna minor).

Beetkanten und Bordüren

Einfassungen verleihen Wegen, Rasenflächen oder Staudenbeeten ein prägendes Gesicht. Der ordnende Rahmen hält die Gewächse in Zaum und ist selber ein wichtiges Mittel zur Gartengestaltung.
Noch bevor sich der Blick den Schokoladenseiten des Gartens zuwendet, bleibt er an der Einfassung hängen. Ein Garten ohne eingrenzenden Rahmen kann schnell ungepflegt aussehen. Allzu leicht breiten sich Rasengräser und Ausläufer von ungebärdigen Stauden und Gehölzen aus. Beeteinfassungen verhindern solches „Überlaufen“ und können gleichzeitig das Beet hübsch dekorieren.

Beeteinfassung aus GußeisenViel Auswahl an Materialien

Beeteinfassungen gibt es in den unterschiedlichsten Materialien und Stilformen, für jeden Geschmack findet sich das Passende.
Beliebt sind Palisaden aus Holz und mit Draht verbundene halbierte Pfähle. Diese sehen natürlich aus und haben eine Lebensdauer von 5-7 Jahren. Allerdings siedelt sich in den Ritzen gerne ungewollte Vegetation an, die es jedes Jahr zu jäten gilt.
Bei Beeteinfassungen aus Kunststoff kann dies nicht vorkommen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, Größen und Formen aus meist stabilem Recyclingmaterial. Darf es etwas kunstvoller und dekorativer sein, kommen verschnörkelte Einfassungen aus Ton oder Steckelemente aus Gusseisen (oft nach uralten Vorbildern gestaltet) zum Zuge. Diese machen sich sehr gut vor kleinen Beeten am Haus oder zur dekorativen Abgrenzung in Küchengärten.

Gartenprofil 3000Abgrenzen von Rasen

Geht es um das Abgrenzen von Rasenflächen, lohnt sich das Einfassen mit Kanten unbedingt. Das Rasenmähen wird einfacher und das lästige nachputzen entfällt. Platten oder frostharte Klinker verlegt man in ein Sandbett und kleidet die Kanten mit Rollpappe aus. Das hindert die Gräser am Vordringen in umliegende Beete. Der letzte Schrei sind Kunststoffkanten mit integrierten Anschlüssen für Wasser und Strom.

Wer es lieber modern und edel mag, für den bieten dezent silbrige Kanten aus unverwüstlichem Edelstahl („gartenprofil 3000“) eine elegante Alternative. Die gerillten und deshalb besonders stabilen Profile können leicht mit einem Kunststoffhammer in die Erde getrieben werden. Versenkt man sie bodennah, kann der Rasenmäher bequem über die Kanten laufen und die Pflege des Rasens ist schnell und einfach erledigt.

Es gibt viele Möglichkeiten, Ihren Garten in Form zu bringen. Lassen Sie sich von unseren fachkundigen Mitarbeitern beraten, welche Beeteinfassungen auf Ihre Bedürfnisse passen!

Bunte Osterdeko

Die fröhliche Osterzeit steht bald vor der Tür. Das stimmt ein zum munteren Basteln und stimmungsvollen Dekorieren. Die Frühlingswochen sind wie geschaffen für selbstgemachte Gestecke und Sträuße aus der erwachenden Natur: für bunte Kränze, geschmackvolle Schalen und allerlei Witziges für die Innendekoration – ganz nach Geschmack und Laune.

Ob Sie nun farbenprächtige Kissenprimeln, kombiniert mit Osterglocken, Gänseblümchen (Bellis), blauen Traubenhyazinthen mit Tulpen oder verführerisch duftenden Hyazinthen in Schalen kombinieren oder größere Gefäße mit Jungsträuchern von Mandelbäumchen, 03_gesa_1374_Seilkorb_bepflanzt_Pflanzschale_Narzisse_Primel_Efeu_Stiefmuetterchen_FruehlingWeidenkätzchen, Forsythien oder Azaleen dekorieren, der Natur darf man getrost etwas Beistand leisten. Dazu knallig bunte Ostereier in die Sträucher gehängt oder in den mit grünem Moos ausgekleideten Frühlingsschalen platziert – und schon sind die munteren Frühlingsdekorationen österlich vorbereitet.

Hasen- und Kükenfiguren

Nicht nur die Kinder freuen sich, wenn aus dem bunten Grün der aufblühenden Pflanzen putzige Küken oder Hasenfiguren hervorlugen, die Hühnerschar fleißig beim Eierlegen ist wie diese munteren Figuren aus weißer oder grüner Keramik oder sich gar eine Osterhasenfamilie präsentiert. Auch gebundene Sträuße gewinnen Ostertisch-2812durch einen aktuellen Bezug, zum Beispiel durch ein dazwischen gestecktes Häschen, geschmackvoll bemalte Eier oder bunte Schmetterlinge. Das alles kostet nicht viel, ist aber witzig oder gefühlvoll und gibt Ihrer Blumen- oder Tischdekoration eine persönliche Note. Auf dem Tisch finden niedliche Keramikeier oder Blumentöpfe in mit Blumen bedruckter Eier-Form Platz wie dieser dekorative Eier-Topf, der den kleinblütigen Narzissen eine Heimat gibt.

Österliche Eierwiese

Charmant und stimmungsvoll wirkt auch eine kleine Osterwiese, in der Ostereier ein weiches Bett finden. Dazu eignet sich diese dekorative kleine Zinkwanne. Sie kann mit Erde befüllt  und mit Moos belegt werden oder man sät Weizenkeime oder raschwachsendes Ostergras darin aus. Innerhalb von 2-3 Wochen gedeiht eine üppig grüne Wiese. Schneller gelangt grasmatte-2868man zu einer bunten Wiese mit dieser Grasmatte aus Kunststoff, aus der schmuckvoll Gänseblümchen hervorlugen. Sie bietet auch auf der Fensterbank oder auf dem Tisch einen attraktiven und vor allem sauberen Anblick.

Als Hingucker eignen sich zahlreiche Dekoobjekte. Profitieren Sie von der neuen Kollektion, die rechtzeitig eingetroffen ist. Am besten, sie gehen in unseren Gartencentern auf Entdeckungsreise. Gönnen Sie sich ein paar entspannende, kreative  Stunden und lassen Sie sich von den vielen Ideen beeindrucken – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Tipp: Was Sie zur Aussaat brauchen

Für die Anzucht von Jungpflanzen in Schalen, Topfplatten oder Töpfen ist der zeitige Frühling ideal. Ganz abgesehen vom Spass an der Pflanzenkinderstube lässt sich mit eigenen Jungpflanzen viel Geld einsparen. Wir geben Ihnen ein paar Tipps, was Sie zur Aussaat benötigen.

-       Eine praktische Hilfe zur Aussaat und Pflanzenanzucht ist dieser Pflanztisch, auf dem alle Utensilien wie Töpfe, Erde, Pflanzen, Handtuch und Pflanzkelle verstaut werden können.Pflanztisch mit Frau

-       Verwenden Sie zur Aussaat eine schwach gedüngte, möglichst keimfreie Aussaat- oder Anzuchterde, z.B. die Bellandris BIO Anzuchterde. Vorsicht bei üblicher Blumenerde: sie ist wegen zu starken Düngergehaltes nicht geeignet.

-       Austrocknen während der Keimung kann alles gefährden. Daher ist die Saatschale nach dem Besäen und Gewaechshaus_879856Angiessen mit feiner Brause am besten in diesem “Zimmergewächshaus” (Keimbox) unter der Abdeckhaube untergebracht. Ersatzweise schiebt man die Saatschale in einen Plastikbeutel, der transparent sein sollte und locker verschlossen wird. Sofort nach dem Aufgang wird der Beutel entfernt, damit den Jungpflanzen genügend Luft und Licht zur Verfügung steht.

Klar Schiff im Gartenteich

Kaum ist der Winter vorbei, erwachen Garten- und Schwimmteiche zu neuem Leben. Halbzersetztes Restlaub, stehendes, sauerstoffarmes Wasser und rasch steigende Temperaturen reichern das Wasser mit Nährstoffen an. Noch aber sind die zögernd erwachenden Pflanzen keine wirksamen Abnehmer. Die Folge: Schon unerwartet früh machen sich Grün- und Fadenalgen breit. Was tun?

. Säubern Sie den Teich zunächst mit einfachen Mitteln: Laub und Pflanzenreste mit der Hand entfernen.

WaterGarden_ambienceEschbach

Foto - Eschbach Watergarden Ambience

. Fadenalgen mit dem Kescher herausfischen.

. Trockenbakterien (z.B. “Teichklar”, eine Art Kompoststarter fürs Wasser) machen den Algen durch schnelle Umsetzung organischer Materialien die Nährstoffe streitig. Jetzt ins Wasser gestreut, vermehren sie sich kräftig. Rechtzeitig zur Badesaison wird sich das Wasser klären.

. Mit einem Schlammsauger entfernt man den Schlick von Folien und Pflanzen, ohne das Wasser abzulassen und damit das biologische Gleichgewicht zu gefährden. Wählen Sie kräftige Geräte mit breitem Ansaugschlitz. Steinchen von 1,5, besser 2 cm Körnung sollten die Saugleistung nicht blockieren. Gute Geräte filtern das Wasser und lassen Kleintiere unbeschädigt. Weil sich die Anschaffung teurer Schlammsauger oft nicht lohnt, bieten Badeteichhersteller gewöhnlich einen Pflegedienst an.

Auqa Carbon. Sauberes Wasser lässt sich durch technisch anspruchsvolle Bioklärung mit Absetzschacht und Filtern erreichen. Viel Wirkung bringt schon ein Überlauf mit Skimmer, in dem sich hereingewehtes Laub, Pollen und Samen fangen.

. Kommt Ihr Teich ohne solche Technik aus, sammelt sich wie in der Natur ein feiner Belag an, der in größeren Abständen entfernt werden muß, soll die Anlage nicht verlanden. Ist der Pflanzenbereich abgeteilt, kann man im reinen Schwimmbereich das Wasser auspumpen. Das Säubern der Teichfolie mit dem Hochdruckreiniger ist eine effektive Methode für Selbermacher, wobei sich der Aufwand in Grenzen hält.

Trendsetter Buchsbaum

Gestalten mit Buchs, das macht Spaß und liegt voll im Trend. Ob edel wie im Schlossgarten, dekorativ wie am Mittelmeer oder als Ordnung schaffende Hecke eher nützlich, der immergrüne Buchs kann immer mehr Garten- und Terrassenfans überzeugen.

Buchs in Terrakotta

Buchs in Terrakotta-Töpfen

Besonders beliebt sind niedrige oder mittelhohe Buchshecken, die dem Garten Struktur verleihen. Ein großer Vorteil: die Gartenbeete liegen ein für alle mal fest und müssen nicht neu geplant werden. Für lange blühende Sommerblumen (z.B. Begonien, Tagetes) und farbenprächtige Beet- und Bauerngartenpflanzen wie duftiges Schleierkraut, Kapuzinerkresse oder Verbenen bietet sich damit ein optimaler Rahmen.

Die strengen Formen der Kugeln, Kegel und Hecken lassen sich durch üppig blühende Triebe von Glockenblumen (Campanula poscharskyana) auf charmante Weise umschmeicheln. Gute Partner sind auch dekorative Blattstauden wie Funkien (Hosta) und Purpurglöckchen (Heuchera) sowie mittelhohe Stauden wie Katzenminze, Schafgarbe, Feinstrahl, Astern oder Margeriten. Ein heißer Tipp für den Winter: Lenzrosen und fürs Frühjahr: Mini- und Hornveilchen.

Dekoelemente

Buchs KübelDie letzte Raffinesse erzielen Sie mit Terrakottafiguren und farbigen Töpfen. Echte Hingucker wie blaue Tonkugeln, farbige Glaskugeln oder Obelisken als Halt für einjährige Kletterpflanzen möbeln den vornehmen Buchsrahmen auf. Neben Eisen im Rostlook bringen Dekoelemente aus Weiden und Seegras natürliche Materialien ins Spiel.

Hornveilchen blühen rund um´s Jahr

Noch nie präsentierten sich Hornveilchen und Ministiefmütterchen in so bezaubernd schönen Farben. Zahlreiche Kreuzungen machten es möglich und verwischten die klare Trennung zwischen den Stiefmütterchen für das Frühjahr und den  halbstaudig wachsenden Hornveilchen (Viola x cornuta) für den Sommerflor. Es gibt sie in guter Qualität blühend für Schalen, Balkonkästen, Beete oder Vorgärten im Gartencenter zu kaufen.

Viola cornuta Sorbet Orange Duet  250

Foto - Stein Besonders hübsch ist die Sorte "Sorbet Orange Duet"

Wer die Pflanzen für den Sommer selber anziehen möchte, hat jetzt Gelegenheit dazu. Die besonders üppig blühenden “Minis” kann man ab Februar auf der Fensterbank oder im Gewächshaus in eine Schale oder Multitopfplatte aussäen, ab April bis Juli empfiehlt sich die Aussaat gleich in eine Multitopfplatte im Frühbeet oder an einer halbschattigen Stelle im Freiland. Jeweils nach 8-10 Wochen beginnen die Pflanzen zu blühen und halten dann an halbschattiger Stelle monatelang durch. Wer im Juni-Juli sät, erfreut sich selbst im Herbst an blühenden Beeten oder üppigen Balkonkästen. Gut bewährt haben sie sich auch als blühender Teppich unter Rosen und als Grabschmuck.

Pflegetipps: Ministiefmütterchen blühen zwar überall, doch entwickeln sich die Pflanzen an kühler halbschattiger Stelle mehr kompakt und die Blüten bleiben größer. Gute Nährstoff-Versorgung ist wichtig, denn sie fördert das Wachstum und die Bildung neuer Knospen. Mit beigemischtem Langzeitdünger kommt ein Vorrat in die Erde. Wer will, kann dem Gießwasser auch alle 14 Tage Flüssigdünger beigeben. Halten Sie die Aussaaten anfangs unbedingt schattig, nach dem Aufgang luftig und sonnig.

Frische Frühlingsideen

Frische Frühlingsideen

Auch wenn der Winter noch mit Schnee und Eis trotzt, der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Farbenfrohe Primeln, duftende Hyazinthen, muntere Miniatur-Narzissen, elegante Tulpen oder die niedlichen Traubenhyazinthen stehen in unseren Gartencentern in großer Vielfalt bereit und verlocken zum Bepflanzen von dekorativen Frühlingsschalen für Haus, Wohnung oder Terrasse und Balkon.  Wir zeigen Ihnen tolle Ideen zum Nachmachen!

Blütenschuhe

Es müssen nicht immer Töpfe und Schalen sein – probieren Sie einfach mal etwas andere Pflanzturnschuh-3016Utensilien zum Bepflanzen, zum  Beispiel die frechen Pflanz-Turnschuhe. Sie sind in verschiedenen Farben erhältlich und im Fussbett mit einem durchsichtigen Pflanztopf ausgestattet, der Erde, Wasser und Pflanzen sicher beherbergt. Sie können deshalb beliebig bepflanzt werden. Apart wirken weiße Traubenhyazinthen darin, aber auch die vorgezogenen Miniaturnarzissen `Tete a tete´ mit ihren vielen kleinen, goldgelben Blüten oder auch farbenfrohe Tulpen sind dekorativ.

Frühlingsschalen

IMG_1850Besonders munter wirken Schalen und Kästen, die mit vorgezogenen Frühlingsblumen bunt bepflanzt sind. Frisch erheben sich die gelben Blüten der Miniatur-Narzissen `Tete-a-tete´ über die Blütenköpfe der dunkel-violetten Krokusse und der weiß-rot gestreiften Tulpen. Den Boden bedecken charmant blaue Strahlen-Anemonen, als Hingucker lugen die nieldichen Blütengesichter bunter Hornveilchen hervor. Strukturpflanzen wie gelbgrüner Efeu  mit seinen langen Ranken oder hellgrüne Gräser mit ihren hoch aufstehenden Blättern passen als schöne Ergänzung dazu.

Tipp: Abgeblühte Blumenzwiebeln oder Primeln kann man austopfen und im Garten auspflanzen. Mit etwas Glück warten sie dann im nächsten Jahr mit neuer Blütenpracht auf.

Bunte Pflanzkästen

Munter strahlen die Pflanzkästen `Landhaus´ mit ihren topmodischen Farben um die Landhauskasten_268996_2Wette. Sie sind in frischem, intensivem Lila, Hellgrün, Rosa oder Pink erhältlich und bringen Blumen ideal zur Geltung. Die Kästen aus schlagfestem, robustem Material können beliebig mit bunten Frühlingsblumen bepflanzt werden. Üppig gedeihen darin zum Beispiel die lange blühenden kleinen Hornveilchen, blaue, weiße oder rosa Vergissmeinnicht oder romantische Glockenblumen und sorgen für eine wochenlange Blütenpracht auf Balkon oder Terrasse.

Kinderstube für Keimlinge

Das nächste Gartenjahr steht vor der Tür und wer sich im Mai bereits an den ersten Sommerblumen erfreuen möchte, der sollte z.B. Geranien, Fuchsien, Fleissige Lieschen oder Begonien auf der Fensterbank vorziehen.

Balkonblumen selber ziehen, das spart viel Geld. Hinzu kommt, dass aus Samen gezogene Pflanzen gesund sind, wüchsig und nicht mit weitergeschleppten Krankheiten behaftet sind. Voraussetzungen sind eine frühe Aussaat und schnellwüchsige Sorten (F1-Hybriden lohnen sich).

Aussaat

Foto - Stein Erste Aussaaten unter Glas

Eigentlich ist es ganz einfach: man braucht Erde, Aussaatschalen oder Topfpaletten, Saatgut,  Werkzeug, die richtige Temperatur, Licht und Wasser. Zur Aussaat füllt man das Gefäß bis zum Rand mit Erde, drückt mit einem Brettchen oder der Handfläche an und sät das Saatgut gut verteilt aus. Dann bedeckt man bei Dunkelkeimern die Saat mit einer Schicht Erde. Besonders feiner Samen oder Lichtkeimer werden nicht abgedeckt. Anschließend angießen und hell, aber nicht sonnig bei Zimmertemperatur aufstellen. Sobald die Keimlinge gut fassbar sind, setzt man sie in neue Erde um mit mehr Platz nach allen Seiten. Rückt der Termin des Auspflanzens näher, erhalten Sie eine flüssige Startdüngung.

Goldene Aussaatregeln

1. Es zahlt sich immer aus, die bestmögliche Sorte zu wählen. Ein wenig mehr Aufwand für eine bessere Züchtung macht sich durch bessere Qualität, mehr Krankheitsresistenz, deutlich höheren Ertrag und mehr Aroma bezahlt!

2. Jede Pflanze hat ihre besonderen Kultur- und Aussaatbedingungen. Auf der Rückseite der Saatgut-Tüte sind alle wichtigen Informationen vermerkt.

3.  Die Aussaaterde soll locker, durchlässig, luftig, möglichst keimfrei und nur schwach gedüngt sein. Am sichersten keimen die Samen in spezieller Anzuchterde aus dem Fachhandel.

4. Austrocknen während der Keimdauer kann alles gefährden. Daher ist die Saatschale nach dem Angießen am besten unter einem zusätzlichen Schutz durch eine Abdeckhaube oder in einem Beutel aus Folie untergebracht. Sofort nach dem Aufgang muss die Folie aber entfernt werden. Damit nichts verfault, brauchen die Sämlinge jetzt Licht und Luft.

5. Ein einfaches, aber wirkungsvolles Hilfsmittel, um der häufigen „Umfallkrankheit“ abzuhelfen, ist das Übersieben der besäten Kisten mit sauberem Sand.

6. Die richtige Aussaattemperatur trägt entscheidend zum Keimerfolg bei. Die meisten Pflanzen benötigen Temperaturen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus von 18 bis 22 Grad. Überprüfen Sie die Temperatur am Ort der Aussaat mit einem Thermometer. Wichtige Hilfsmittel sind elektrische Heizplatten zum Unterlegen oder beheizbare Keimboxen.

7. Nach dem Aufgang sollen die jungen Pflänzchen hell stehen, aber nicht prall sonnig. Pflanzenleuchten ersetzen in der trüben Jahreszeit die Sonnenenergie (10-12 Stunden täglich). Sie bringen einen deutlichen Wachstumsschub. Fragen Sie unsere Mitarbeiter, welche Leuchten für Sie geeignet sind.

Wir helfen Ihnen dabei gerne! In unseren Gartencentern bekommen Sie jedes benötigte Zubehör, und wir bemühen uns auch gern um Ihren „grünen Daumen“! Viel Erfolg!